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Nepal Wie Facebook und Google den Erdbebenopfern helfen wollen

Nach dem Erdbeben in Nepal wollen auch Facebook und Google helfen. Google hat eine Personen-Suchfunktionen für die Region freigeschaltet. Facebook startete einen „Safety Check“.
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Die schweren Erdbeben in Nepal haben Tausende Tote gefordert und ganze Dörfer in Schutt und Asche gelegt. Quelle: Reuters
Eine Frau in den Trümmern eines Hauses.

Die schweren Erdbeben in Nepal haben Tausende Tote gefordert und ganze Dörfer in Schutt und Asche gelegt.

(Foto: Reuters)

Kathmandu Die katastrophalen Erdbeben in Nepal haben Tausende von Opfern gefordert und schwere Verwüstungen verursacht. Viele Menschen wurden verschüttet, in großen Gebieten ist der Strom ausgefallen, zahlreiche Wasserleitungen wurden zerstört und auch die Kommunikation wurde vielfach unterbrochen. Teams aus aller Welt wurden in Bewegung gesetzt, vor Ort technische und humanitäre Hilfe zu leisten. Auch IT-Unternehmen und Organisationen versuchen, ihren Teil beizutragen, darunter Facebook, Google und Openstreetmap.

Googles „Person Finder“ ist eine öffentliche Datenbank, mit der Menschen nach Personen suchen oder Informationen zum Schicksal Einzelner hinterlegen können. Der „Person Finder“ soll vor allem Angehörigen helfen, die nicht wissen, was mit ihren Verwandten, Freunden und Bekannten geschehen ist. Google hatte die Funktion nach dem Erdbeben von Haiti im Jahr 2010 entwickelt.

Tausende Tote im Himalaya
Trümmer in Kathmandu
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Mehr als 90 Sekunden lang bebt die Erde im Himalaya. Das Beben habe die Stärke 7,3 gehabt, meldete das Deutsche Geoforschungszentrums in Potsdam. Die US-Erdbebenwarte sprach sogar von der Stärke 7,9. Das Zentrum lag demnach etwa 80 Kilometer Luftlinie westlich der Hauptstadt Kathmandu, in nur 15 Kilometern Tiefe.

(Foto: Reuters)
Helfer in den Trümmern
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In der Altstadt von Kathmandu sei der Verkehr zum Erliegen gekommen, weil zahlreiche Straßen aufbrachen, berichtete Autor Kashish Das Shrestha von vor Ort. Verletzte würden in Krankenhäuser gebracht. Zahlreiche Nachbeben verunsichern die Menschen.

(Foto: ap)
Durbar-Platz in Kathmandu
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Der kulturell wichtige Durbar-Platz im Zentrum Kathmandus – ein Unesco-Weltkulturerbe – sei nicht mehr wiederzuerkennen, sagte Shrestha. Er twitterte Bilder, auf denen nur noch Holzhaufen zu sehen sind, wo einst historische Gebäude standen. Der neunstöckige Dharahara-Turm sei in sich zusammengestürzt

(Foto: Reuters)
Zerstörung in Kathmandu
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Von dem Turm sei nur Schutt übrig geblieben, in dem Berichten zufolge Menschen gefangen sein sollen. Die Altstadt von Kathmandu besteht aus einem Gewirr von Gassen, an deren Seiten Häuser stehen, die von schlechter Bauqualität sind.

(Foto: ap)
Glück gehabt
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Helfer tragen einen staubbedeckten Mann aus den Trümmern: Viele andere Nepalesen hatten nicht soviel Glück. Mindestens 876 Menschen sollen bei dem Beben umgekommen sein.

(Foto: dpa)
Auf dem Land
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Das Epizentrum des Bebens lag 80 Kilometer nordwestlich von Kathmandu in einer Tiefe von elf Kilometern, wie Nepals Informationsminister Minendra Rijal dem indischen Sender NDTV sagte. Das Tal von Kathmandu ist dicht besiedelt, fast 2,5 Millionen Menschen leben hier.

(Foto: Reuters)
Patienten außerhalb der Krankenhäuser
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Ein verletztes Kind wartet auf medizinische Hilfe: Auf einem Parkplatz eines Krankenhauses in Kathmandu versammelten sich Dutzende Menschen. Für die Patienten waren Matratzen ausgelegt worden.

(Foto: ap)

Google-X-Manager Dan Fredinburg sei während des Erdbebens in Nepal bei einer Bergtour am Mount Everest ums Leben gekommen, teilte Googles Datenschutz-Chef Lawrence You auf Google Plus mit. Das bestätigte mittlerweile auch seine Schwester über seinen Instagram-Account.

Für Facebook-Nutzer gibt es mit dem „Safety Check“ eine Funktion, mit der sie ihren Kontakten mitteilen können, dass es ihnen gut geht. Auch Freunde können angeben, dass der Betreffende in Sicherheit ist. Diese Funktion wurde im Oktober 2014 vorgestellt.

Google will außerdem neues Kartenmaterial von der Region veröffentlichen. Das will auch das Projekt Openstreetmap, das seine Unterstützer auffordert, die Karten der betroffenen Region zu verbessern, unter anderem durch die Digitalisierung von Satellitenbildern.

Verzweifelte Suche nach Hilfe: „Aber es kommt niemand!“

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