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Netzbetreiber Telefónica droht Strafe wegen Funklöchern

Dem Telekommunikationskonzern, in Deutschland mit der Marke O2 vertreten, droht ein Bußgeld. Das Unternehmen kommt beim Netzausbau nicht hinterher.
09.07.2020 - 18:46 Uhr Kommentieren
Türme wie diese werden auch für die neue 5G-Technologie genutzt, Telefonica muss aber erst einmal beim regulären Netzausbau nachlegen. Quelle: dpa
Sendemast in Berlin

Türme wie diese werden auch für die neue 5G-Technologie genutzt, Telefonica muss aber erst einmal beim regulären Netzausbau nachlegen.

(Foto: dpa)

Düsseldorf In der Bundesrepublik könnte erstmals ein hohes Bußgeld aufgrund einer unzureichenden Netzabdeckung verhängt werden. Die Bundesnetzagentur tadelte den Netzbetreiber Telefónica (Marke O2), weil dieser trotz Nachholfrist seinen Pflichten beim Ausbau des Mobilfunknetzes nicht nachgekommen war. Sollte die Firma bis Ende Juli nicht liefern, droht ihr eine Strafe in Höhe von 600.000 Euro.

Einen wichtigen Grund für die Probleme beim Netzausbau sieht Telefónica beim finnischen Ausrüster Nokia. Dieser habe aufgrund der Corona-Pandemie Probleme mit der Produktion in einem Werk in Indien und infolgedessen Lieferschwierigkeiten.

Telefónica habe aus diesem Grund seine Funkmasten nicht im geplanten Zeitrahmen für ein besseres Mobilfunknetz ausrüsten können, argumentierte der Netzbetreiber in einer Stellungnahme an die Behörde, die dem Handelsblatt vorliegt. Nokia räumte ein, dass es Lieferengpässe gegeben habe. „Wir arbeiten gemeinsam mit Telefónica Deutschland nun daran, den Ausbau wieder zu beschleunigen“, sagte ein Nokia-Sprecher.

Bei der Vergabe von Mobilfunkfrequenzen in Deutschland setzt die Bundesregierung Ausbauverpflichtungen. Kommen die Betreiber dem nicht nach, drohen Strafzahlungen. Neben Nokia werden in Deutschland vor allem Komponenten von Ericsson aus Schweden und Huawei aus China verbaut.

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