Netzbetreiber Telefónica wickelt deutsches Zukunftsprojekt Next ab
Der Konzern stoppt in Deutschland das Zukunftsprojekt Next.
Düsseldorf Konzerne schmücken sich gerne mit visionären Projekten. Für den Netzbetreiber Telefónica Deutschland war die Tochtergesellschaft Next so ein Projekt. Es sollte als Labor für neue Geschäftsmodelle fungieren und gleichzeitig beweisen, dass der Konzern mehr kann, als nur Mobilfunknetze zu bauen. Doch drei Jahre nach dem Start steht das Projekt vor dem Aus, wie das Handelsblatt erfuhr.
Das Experiment wird als eigenständiges Projekt abgewickelt. Einzelne Ideen sowie ein Teil der Mitarbeiter werden in den Mutterkonzern zurückgeholt, wie ein Firmensprecher bestätigte. Für einen großen Teil der rund 100 Beschäftigten bedeutet die Entscheidung aber das Ende ihre Tätigkeit für den Netzbetreiber.
Das Unternehmen stellte den Vorgang als strategische Neuausrichtung dar. „Nun ist der richtige Zeitpunkt, erfolgreiche Konzepte enger an das Kerngeschäft von Telefónica Deutschland zu rücken“, sagte der Firmensprecher. „Das bedeutet, dass einzelne Plattformen und Modelle in die OHG überführt und dort fokussiert weiterentwickelt werden.“
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