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Neue digitale Schädlinge gefährden die Unternehmens-IT - die Angreifer werden immer professioneller Die Viren-Bedrohung wächst weiter

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Auch Olaf Lindner, Sicherheitsexperte bei der Symantec GmbH in Ismaning, sieht die „Bedrohungslage auf weiterhin hohem Niveau.“ Der halbjährliche Sicherheitsbericht von Symantec habe dies bestätigt. Eine relativ neue Gefahr seien „Bot-Netze“: Durch Schadprogramme schließen Hacker Tausende PC zusammen und steuern sie aus der Ferne – unbemerkt vom Besitzer. Ihr Ziel: Websites zu überlasten, um Konkurrenten auszuschalten und zu erpressen oder innerhalb weniger Minuten Millionen von Spam-Mails anonym abzuschicken. Symantec registrierte im ersten Halbjahr 2005 pro Tag durchschnittlich 10 352 aktive Bot-Rechner, im zweiten Halbjahr 2004 waren es erst 4 348.

Phishing habe ebenfalls steigende Bedeutung, berichtet Lindner: „Wir haben 1,04 Milliarden Phishing-Attacken für unsere Kunden geblockt, das sind doppelt so viele wie im Halbjahr davor.“ Bei Phishing geht es darum, vertrauliche Daten wie PIN, TAN oder Passwörter vom PC abzugreifen. „Die Angreifer gehen immer skrupelloser und professioneller vor“, beobachtet Lindner.

Der Computerhacker, der aus sportlichem Ehrgeiz oder sozialkritischem Engagement Passwörter knackt, gehört der Vergangenheit an. Heute geht es darum, zu betrügen und Geld zu verdienen. Daher müssten Unternehmen das Thema Sicherheit strategischer angehen, so Lindner. Es gehe darum, integrierte Sicherheitslösungen einzusetzen, die alle neuralgischen Punkte im Unternehmen schützt. Bei der Komplexität des Themas sei das sinnvoller, als Einzellösungen zu installieren.

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