Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Neue digitale Schädlinge gefährden die Unternehmens-IT - die Angreifer werden immer professioneller Die Viren-Bedrohung wächst weiter

Seite 3 von 3:

Eine weitere Sicherheitsgefahr ist Spam. Die unerwünschten Mails sind nicht nur eine Belästigung, sie schleusen auch gefährliche Spionageprogramme auf den PC und stehlen Arbeitszeit: Drei Viertel der Mitarbeiter in deutschen Unternehmen brauchen pro Tag mindestens zehn Minuten, um die Spam-Mails zu lösen. „Das wird auch noch mindestens zwei Jahre so bleiben“, sagt Hans-Joachim Diedrich, Country Manager bei der F-Secure GmbH in München. Das finnische Unternehmen wird auf der Systems erstmals Anti-Spam-Hardware vorstellen.

Ein weiteres zentrales Securitythema auf der Systems werden neue Sicherheitslösungen für Smartphones sein. Denn auch Mobiltelefone sind bereits Ziel von Schädlingen, die sogar in das Firmennetz gelangen, wenn Mitarbeiter ihre Smartphones, PDA und Notebooks mit ihrem PC synchronisieren. 87 Bedrohungen sind den Experten von F-Secure bekannt – davon zielen 82 auf Smartphones mit Symbian-Betriebssystem. Sie verbreiten sich momentan fast ausschließlich über Bluetooth.

Trotz allem Schutz durch Software: Die Sicherheit eines Unternehmens wird nicht nur von außen bedroht, auch Mitarbeiter sind eine Gefahr. Vor allem, wenn sie nachlässig mit Passwörtern umgehen. Allzu oft kleben sie diese gut sichtbar auf Post-Its an dem Monitor. Unbeaufsichtigte PCs seien ebenfalls eine Sicherheitslücke, warnt Gartner-Analyst Jay Heiser. Eine unautorisierte Person könnte die Abwesenheit des Besitzers nutzen und vertrauliche Daten klauen. Oder unter der Mailadresse des Mitarbeiters Spam verschicken. Der Zugang zu PC und Netzwerk sei ein kritisches Thema, so Heiser. Schließlich sollen Mitarbeiter bequem arbeiten können.

Eine Lösung könnten „Tokens“, digitale Zugangsmarken, sein, die ein Mitarbeiter mit sich herumträgt. Sie autorisieren den Zugang oder melden den Nutzer ab, wenn er sich zu weit vom Computer entfernt. Eine andere Lösung wären automatische Timeouts nach ein paar Minuten PC-Inaktivität – auch wenn sie, so Jay Heiser, im alltäglichen Arbeitsprozess von vielen als lästig empfunden würden.

Startseite
Seite 123Alles auf einer Seite anzeigen