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Neue Epidemien im Anmarsch Die Viren-Trends für 2004

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Viren-Expertin Sharon Ruckman hat in den vergangenen Monaten einen enormen Anstieg von Linux-Viren augemacht

Viren-Expertin Sharon Ruckman hat in den vergangenen Monaten einen enormen Anstieg von Linux-Viren augemacht

Andreas Marx sieht die Software-Hersteller schlecht für diese Trends gerüstet. Zwar dauere es nur wenige Stunden, bis die Hersteller nach dem Auftauchen eines digitalen Schädlings ein Update ihrer Antivirensoftware bereitstellen. Doch Konzept und Technik hinter den Antivirenpaketen sei seit 10 Jahren unverändert, obwohl die neuen Viren sehr intelligent deren Erkennungs- und Schutzmechanismen umgehen könnten.

"Für die Virenautoren ist es der wichtigste Erfolgsfaktor, die Alarmsysteme der Antivirensoftware nicht auszulösen", erklärt der Tester von Antivirensoftware. So blockierte "Mydoom" beispielsweise den Zugang zu den Websites der Antivirus-Anbieter, um das Herunterladen von Updates zur Erkennung des Schädlings zu verhindern.

Einen weiteren Trend hat Sharon Ruckman ausgemacht: "In den vergangenen Monaten haben wir einen enormen Anstieg von Linux-Viren entdeckt, die allerdings nie in Umlauf gebracht worden sind. Wir werden 2004 wahrscheinlich sehr viel mehr von ihnen sehen, als in den Jahren zuvor.”

Das bestätigt auch Chris Rouland, Vice President bei der renommierten US-Sicherheitsberatungsfirma Internet Security Systems: “Ich denke, wir werden mehr Linux-Viren sehen. Dass Windows grundsätzlich unsicherer ist, lässt sich pauschal nicht sagen.” Wegen der hohen Verbreitung seien Microsoft-Systeme allerdings auch weiterhin "das klar attraktivere Angriffsziel".

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