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Neue Generation des beliebten MP3-Spielers Apple bastelt am Video-iPod

Die nächste Gerätegeneration des MP3-Spielers iPod soll neben Musik und Fotos auch Videos abspielen können. Vor allem Musikclips bieten sich an, denn schließlich kann Hersteller Apple auf eine begeisterte iPod-Gemeinde von Musik-Liebhabern zählen.
  • Nick Wingfield und Ethan Smith (Wall Street Journal)
Apples bisheriges iPod-Spitzenmodell zeigt nur Fotos an. Foto: dpa

Apples bisheriges iPod-Spitzenmodell zeigt nur Fotos an. Foto: dpa

WASHINGTON. Noch möchte Apple-Sprecherin Natalie Kerris die Gerüchte nicht bestätigen und auch Apple-Chef Steve Jobs hält sich bedeckt. Aber alles sieht danach aus, als stehe ein neuer Coup des Computer-Herstellers bevor. Nachdem Apple vor drei Jahren mit dem tragbaren MP3-Player iPod die Hardware-Szene umkrempelte, könnte der das Unternehmen nun nachlegen. Führungskräften der Unterhaltungsbranche gegenüber soll Apple für September einen Video-iPod angekündigt haben.

Das Augenmerk richtet Apple dabei offensichtlich weniger auf lange Kinofilme, sondern vielmehr auf kurze Formate: Musikclips, TV-Programme, aber auch Aufnahmen von privaten Camcordern. Gerade die Musikclips dürften Sinn machen, denn schließlich kann Apple auf eine begeisterte iPod-Gemeinde von Musik-Liebhabern zählen. In den vergangenen Monaten hat Apple bereits einen Versuchsballon gestartet: Wer sich im Online-Musikshop iTunes die Musikdaten eines kompletten Albums herunterlädt, bekommt ein Musikvideo obendrauf.

Gerüchten aus der Medienindustrie zufolge gibt es mit den vier führenden Musikkonzernen Warner Music, EMI, Universal Music und Sony BMG schon Gespräche über Lizenzen für noch mehr Videoclips. Diese könnten dann ab September über iTunes angeboten werden. Preise von knapp zwei Dollar pro Clip-Download sind im Gespräch, ebenso Rabatte, wenn Musikvideo und Song im Paket gekauft werden.

Auch einige Medienkonzerne soll Apple schon kontaktiert haben, um sich nach den Lizenzen für TV-Shows zu erkundigen. Allerdings dürften die Verhandlungen für diese Sparte mehr Zeit in Anspruch nehmen. Anders als bei Musikvideos ist die Rechtslage für den Vertrieb von Fernsehprogrammen über das Internet mehr als komplex.

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