Seit über fünf Jahren soll die Schadsoftware bereits aktiv sein.
Berlin Virenexperten von Kaspersky Lab haben ein Spionageprogramm auf zahlreichen Computern in osteuropäischen und zentralasiatischen Ländern entdeckt. Betroffen seien diplomatische und wissenschaftliche Einrichtungen, Energie- und Atomkonzerne sowie Handels- und Luftfahrtfirmen, teilte das Unternehmen mit.
Die Spionageinfrastruktur, von den Kaspersky-Experten „Roter Oktober“ getauft, soll seit mehr als fünf Jahren aktiv gewesen sein. Der gesamte Aufbau ist dabei ähnlich komplex wie bei dem im vergangenen Jahr entdeckten Virus Flame, das vor allem Ziele im Nahen und Mittleren Osten attackiert hatte. Aktiv wurde Roter Oktober offenbar im Mai 2007, Kaspersky Lab ermittelt seit Oktober 2012 in dem Fall und hat nun die Öffentlichkeit informiert. Das Spionagenetzwerk soll weiterhin aktiv sein.
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