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Neue Version eines alt bekannten Wurms Mimail-Virus kommt komprimiert

Computerschädlinge leben oft länger als vermutet. So taucht der seit geraumer Zeit bekannte Wurm Mimail in einer neuen Version wieder im Internet auf. Er gibt vor, von einem Zahlungssystem zu kommen.

hiz DÜSSELDORF. Wie der IT-Sicherheitsspezialist Kaspersky Labs jetzt meldet, taucht der bekannte Computerwurm Mimail wieder auf. Über die Massenversendung des Trojanerprogramms "Small.cz" wird eine neue Version des eMail-Wurms, die Version "Mimail.P", von Remote-Servern heruntergeladen und installiert.

Der Schädling versteckt sich in einem elektronischen Brief, der vorgibt vom Zahlungssystems Paypal mit der gefälschten Adresse [email protected] zu kommen. In der Betreffzeile steht "PAYPAL.COM NEW YEAR OFFER". Öffnet man den Anhang "paypal.exe", stellt der Trojaner die Verbindung zu einem Remote-Server im Internet her und lädt von dort "Mimail.P" herunter und installiert das Programm. Nach der Installation versucht das Programm sich automatisch zu verbreiten. Hierzu überprüft es die eMail-Adressen des infizierten Rechners und verschickt an diese Kopien seines Codes.

Der Wurm verbreitet sich nicht nur automatisch, sondern späht auch infizierte Rechner aus. Er verfolgt zum Beispiel die Aktivitäten installierter Zahlungssysteme E-Gold und Paypal und überträgt diese vertraulichen Daten an Internet-Adressen. Auf die gleiche Art und Weise klaut der Wurm andere vertrauliche Daten – wie Logins und Passwörter für den Postzugang, Systeminformationen und ähnliches.

Der bekannte E-Mail-Wurm Mimail entstand wahrscheinlich in Russland und trat zum ersten Mal im August vergangenen Jahres in Erscheinung. Die neue Version unterscheidet sich von seinen früheren Versionen dadurch, dass sie komprimiert verschickt wird und deswegen Anti-Viren Programmen die Erkennung erschwert. Aktuelle Virenscanner erkennen und löschen den Schädling jedoch von den Rechnern.

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