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Neuer Staat Südsudan muss auf Länderdomain warten

Die Gründung des neuen Staates Südsudan findet im Internet noch nicht statt: Bis das jüngste UN-Mitglied ein eigenes Länderkürzel für Internet-Adressen bekommt, wird wohl noch einige Zeit vergehen und bei Google Maps sind die beiden Landesteile noch vereint.
14.07.2011 Update: 14.07.2011 - 17:15 Uhr Kommentieren

Marina del Rey/Berlin Der Südsudan ist jüngster Staat der Vereinten Nationen. Bis er ein eigenes Länderkürzel für Internet-Adressen bekommt, wird aber noch einige Zeit vergehen. Die Einrichtung einer solchen Top Level Domain (TLD) zieht sich nach Erfahrungen der Internet-Verwaltung ICANN länger hin. Im Fall von Montenegro, das 2006 seine Unabhängigkeit von Serbien erlangt hat, sei rund ein Jahr vergangen, schrieb ICANN-Manager Kim Davies der Nachrichtenagentur dpa in einer E-Mail. Es sei aber schwierig, eine Schätzung für Südsudan abzugeben.

Erster Schritt in diesem Prozess war am Donnerstag die Anerkennung des Staates durch die Vereinten Nationen. Nun muss nach Angaben von Davies das Verfahren zur Auswahl eines Länderkürzels eingeleitet werden. Anschließend könne das Land eine Bewerbung bei der ICANN einreichen.

Die ICANN ist eine nichtkommerzielle Organisation mit Sitz im kalifornischen Marina del Rey. Sie wacht über die Top Level Domains und schafft die Grundlagen dafür, dass sich jeder Rechner, der ans Netz angeschlossen ist, in Sekundenbruchteilen mit Internet-Servern in der ganzen Welt verbinden kann.

Bei Google Maps noch vereint

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Standort erkennen

    Die Unabhängigkeit des Südsudan ist bisher auch noch nicht bei Google Maps zu sehen. Dort fehlt die neue Grenzlinie durch das afrikanische Land noch. Das Unternehmen aktualisiere derzeit sein Kartenmaterial, berichtete MDR Info am Mittwoch. Eine Google-Sprecherin sagte dem Radiosender: „Wir tun unser Bestes, um sicherzustellen, dass die Karten die Wirklichkeit vor Ort widerspiegeln.“ Im Falle des Sudans werde man „in naher Zukunft“ nachbessern. Auch Bing Maps, der Kartendienst von Microsoft, zeigt noch einen Einheitsstaat.

    • dpa
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