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Nur 500 Seiten betroffen Hacker-Attacke weitgehend verpufft

e groß angekündigte Hacker-Attacke auf das Internet hat offenbar nur wenige Webangebote lahm gelegt. Der Aufforderung, am 6. Juli in kürzester Zeit so viele Webseiten wie möglich unzugänglich zu machen oder innerhalb von sechs Stunden mindestens 6000 Webangebote zu manipulieren, folgten nach Auskunft verschiedener Experten nur wenige Hacker.

HB/dpa HAMBURG. Die gehackten Seiten sollten am Sonntag beim so genannten Defacement-Archiv Zone-H registriert werden - doch diese Site war eine der ersten, die nicht mehr zu erreichen war. Zone-H.org betreibt ein Archiv von Bildern manipulierter Websites, die durch Netz-Vandalen umprogrammiert wurden.

Insgesamt wurden nach Angaben des Branchendienstes „heise online“ vom Montag nur 500 manipulierte Webangebote gemeldet. Erwartet wurden von manchen Experten 20 000 bis 30 000 gehackte Sites. Roberto Preatoni, der Gründer von Zone-H sagte der Online-Ausgabe des Fachmagazines Cnet, in den kommenden 36 Stunden werde mehr über das Ausmaß der gehackten Sites zu erfahren sein.

Bei den manipulierten Websites handelt es sich um kleinere Auftritte, größere Sites seien unbeschadet davon gekommen. Die US- Regierung hatte ihre Behörden zu besonderen Sicherheitsmaßnahmen aufgerufen. Sie sollten ihre Abwehrprogramme gegen Hackerattacken prüfen und auf den neuesten Stand bringen.

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