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Oliver Steil im Interview Teamviewer-Chef über den Börsengang: „Das Umfeld war nicht hilfreich“

Oliver Steil zieht zwei Monate nach dem Börsengang des Softwareherstellers eine erste Bilanz – und macht Hoffnung auf kräftiges Wachstum bei Teamviewer.
11.11.2019 - 17:05 Uhr Kommentieren
„Teamviewer ist ein schnell wachsendes, profitables Unternehmen.“ Quelle: Teamviewer
Konzernchef Oliver Steil

„Teamviewer ist ein schnell wachsendes, profitables Unternehmen.“

(Foto: Teamviewer)

Düsseldorf Die Euphorie hielt nicht lange an: Teamviewer gelang im September der größte Börsengang eines IT-Unternehmens seit dem Dotcom-Boom – doch die Bewertung brach bald darauf ein. Nach der ersten Veröffentlichung von Quartalszahlen blick Vorstandschef Oliver Steil zurück.

Herr Steil, wie lautet Ihre erste Bilanz nach dem Börsengang?
Das war ein Meilenstein, den wir ausgiebig gefeiert haben. Danach ging es aber schnell zur Tagesordnung über. Das klingt vielleicht trocken, aber unseren Mitarbeitern war sehr bewusst, dass wir den Investoren klare Ziele kommuniziert hatten. Und da sind wir auf sehr gutem Wege.

Die Private-Equity-Firma Permira ist weiter größter Anteilseigner – hat sich überhaupt etwas geändert?
Durchaus. Im Aufsichtsrat sitzen jetzt zwei von Permira unabhängige Mitglieder, und auch die Themen dort sind zum Teil andere. So nimmt die Governance zum Beispiel deutlich mehr Raum ein, denn ein gelistetes Unternehmen wird schließlich anders geführt als ein Portfoliounternehmen einer Private-Equity-Firma.

Der Aktienkurs ist erst deutlich gesunken. Was sagen Sie den Investoren?
Das Umfeld des Börsengangs vor sechs Wochen war sicher nicht hilfreich. Wir hatten Gegenwind von den Märkten – in der Softwarebranche hatte es an den Tagen zuvor viel Bewegung gegeben. Aber es kommt auf die Fundamentaldaten an, und Teamviewer ist ein schnell wachsendes, profitables Unternehmen.

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    Es gibt Sorgen, dass Permira den Kurs mit Verkäufen unter Druck setzt.
    Es ist grundsätzlich die Sache der Aktionäre, was sie mit ihren Aktien machen. Bei dem großen Anteil, den Permira an unserem Unternehmen hält, liegt es aber im ureigenen Interesse des Investors, den Kurs stabil zu halten. Insofern kann man den Aktionären ihre Sorgen nehmen. Zudem gibt es ja eine sogenannte Lock-up-Frist von rund sechs Monaten seit dem Börsengang, innerhalb derer Permira keine weiteren Aktien verkauft.

    Teamviewer ist ein Kandidat für SDax und MDax. Welche Bedeutung hat die Notierung in einem der Indizes?
    Für uns ist es im ersten Schritt wichtig, dass wir unsere Leistung bringen, was sich hoffentlich in der Aktienkursentwicklung abbildet. Der nächste natürliche Schritt wäre die Aufnahme in solch einen Index als Zeichen für Qualität und auch für Normalität – wir haben ja den nötigen Streubesitz und eine gewisse Liquidität.

    Mehr: Nach dem Börsengang im September ist die Aktie des Unternehmens unter Druck geraten. Nun kündigt Teamviewer-Chef Oliver Steil kräftiges Wachstum an.

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