Online-Petition abgelehnt USA bauen keinen Todesstern

Enttäuschung für alle Star-Wars-Fans: Die USA werden keinen Todesstern bauen. Eine entsprechende Petition lehnte das Weiße Haus jetzt ab. Der Grund: Man wolle keine Unterstützung für die Zerstörung von Planeten leisten.
13 Kommentare
Darth Vader muss noch eine Weile auf seinen Todesstern warten – die USA werden ihm dabei nicht helfen. Quelle: dapd

Darth Vader muss noch eine Weile auf seinen Todesstern warten – die USA werden ihm dabei nicht helfen.

(Foto: dapd)

US-Präsident Barack Obama hat zur Enttäuschung von Star-Wars-Fans einen offiziellen Antrag zum Bau eines "Todessterns" abgelehnt. Die US-Regierung teile zwar grundsätzlich das Anliegen der 34.435 Antragsteller, neue Arbeitsplätze zu schaffen und für eine leistungsstarke nationale Verteidigung zu sorgen, erklärte Paul Shawcross, der im US-Präsidialamt für das Wissenschafts- und Raumfahrt-Budget verantwortlich ist. "Ein Todesstern ist jedoch nicht in Sicht. Die Regierung leistet keine Unterstützung für die Zerstörung von Planeten."

In den legendären Star-Wars-Filmen bauen die Bösewichte um Darth Vader als "Todesstern" titulierte riesige Raumstationen, die ganze Planeten zerstören können. Die Kosten für den Bau eines Todessterns beliefen sich Schätzungen zufolge auf mehr als 850 Billiarden Dollar. "Wir arbeiten hart daran, das Defizit zu reduzieren, und nicht daran, es auszuweiten", erklärte Shawcross.

In diesem Preis sind allerdings nur die Rohstoffkosten für den Stahl eingerechnet. Wie Studenten der Lehigh University in Pennsylvania berechnet haben würden für den Nachbau des Todessterns 1.080.000.000.000.000 Tonnen Stahl benötigt. Bei der derzeitigen Stahlproduktion weltweit würde es gut 800.000 Jahre dauern, bis genug Baustoff für den Todesstern vorhanden wäre.

Das US-Präsidialamt akzeptiert im Internet Petitionen und reagiert auf die Anträge, die die größte Unterstützung erfahren. Wenn sich innerhalb von 30 Tagen mehr als 25.000 Unterstützer finden, muss sich die US-Regierung zu dem Antrag äußern und ihn an die entsprechende Abteilung weiterleiten.

Bei den meisten Petitionen handelt es sich um ernsthafte Anliegen. Zuletzt war jedoch eine Reihe von verrückten Petitionen ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Neben dem Todesstern gehört dazu auch ein Antrag auf die Prägung einer Platin-Münze im Wert von einer Billion Dollar, um eine Zahlungsunfähigkeit der USA in dem Fall zu verhindern, dass sich der Kongress im kommenden Monat nicht auf eine Erhöhung der Schuldenobergrenze einigen kann.

  • rtr
Startseite

13 Kommentare zu "Online-Petition abgelehnt: USA bauen keinen Todesstern"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Mit der Petition wurde die unsolide Finanzpolitik der USA, insbesondere der weitverbreitete Keynessianismus auf die Schippe genommen. Seltsam wie ernst das alle nehmen.

  • Haha, das wär doch was für die Zukunft der FDP: Sie wandert aus auf einen Todesstern und kann da nach Herzenslust Steuern für Gutverdiener senken und privatisieren.

  • Was ist denn das für eine Meldung? Dann läßt sich Obama wohl auch die Haare nicht grün färben, um keine falschen Kaufanreize zu setzen?

    Gnade!

  • So ein Schrott können sich nur amerikanische Dummköpfe ausdenken. Aber mittlerweile soll es die ja auch bei uns geben.

  • IST SCHON APRIL? HAB ICH ETWA VERSCHLAFEN?

  • Mit der Anzahl der Unetsrchriften hat das nichts zu tun. Es hat vielmehr damit zu tun da die meisten Petenten sich nicht an IHRE REGIERUNG wenden sondern AN UNSERE!

    Ein Nord-Koreaner in Deustchland hat von der Durchsetzung der menschnrechte her Nord-Koreanische Bürgerrechte die kurzfrisrtig durch den auslandsaufentahlt aufgewertet werden.

    Das ändert auch nichts an der Stituation in Nord-Korea. Daran ändert es was wenn amn die - wie bei der takashis Castle, dem im Ferneshen übertragenen japanischen Manöver in lustigen Uniformen - militärisch ausbildet und mit der Wehrfähigkeit gegenüebr einer Dikattur beispielswiese mit der Möglichkeit versieht als Opposition im eigenen Land tätig zu sein.

    Sonst fliehen die alle zum Nachbarn, dessen Grndstück wird zu klein um für alle Flüchtlinge Essen anzubauen und der muß dann einen Krieg kgegen seinen Nachbarn anfangen der ihm durch die Flüchtlingsströme aufgezwungen wird.

    Wo der Staat sein Gewaltmonopol mißbracuht muß die lokale Bevölkerung das regeln. Möglicherweise mit UN-Baluhelmtruppe als Aufsicht für Menschenrechte bei der Polizei denn langfristiges Ziel ist es - wie be der entnazifizierung nach dem zwoten Wletktieg doer kidnereerzeihung - daß die irgendwann mal wieder selbst klarkommen.

    Besteht Verdacht der Korruption/falschen Gesetzesauslegung usw. holt man jemanden un-abhängigen dazu. Deshalb stehen wir im Kosovo. Da müssen sich die Konfliktparteien einigen denn sonst wird der Midnerheit paar Studnen nach einem Abzug der UN-Truppen der wille der Mehrehit wieder mit Gewalt (Massaker) augfgezwungen.
    Lösen müssen die ihre konflikte selbst - mit einem Vetorecht seitens der Un die das notfalls auch mit Blauhelmen durchsetzen kann. Das "Weltgericht" in Den Haag ist das Verdienst Kofi Anans!

    Wie in Dueschland. Wenn die Regierung die rechte eines Bevölkerungsteils mit den Füssen tritt obgelich höheres EU- udn Menschnrecht Recht das andes vorsieht (Beispiel Rechte unverheirateter Väter) dann muß eben die UN einmarschieren.

  • Nachtrag, nachdem ich den Artikel jetzt tatsächlich doch noch ganz durchgelesen habe: der Platin-Münzen-Vorschlag wird in den USA nicht als Witz betrachtet sondern ERNSTHAFT diskutiert u.a. auch vom Nobelpreisträger Krugmann.

  • @WahrlichichsageEuch

    Ich glaube, ab einer bestimmten Anzahl Personen (8000 oder so) ist es den Behörden dort gesetzlich vorgeschrieben auf solche Einlässe entsprechend zu reagieren.

    Das ist prinzipiell auch richtig so! Schließlich will man den Anschein einer Demokratie und Bürgerteilhabe vorspielen. Übrigens nicht nur in den USA.

    Natürlich macht sich so mancher daraus einen Jux, aber es gibt auch ernsthafte Petitionen. So wurde gerade eine solche online gestellt, die die US-Regierung zu einem unabhängigen Audit des US-Goldes aufruft bzw. zumindest zu einer Reaktion zwingen würde, wenn sie die kritische Teilnehmerzahl erreicht. Eine anständige Buchhaltung sollte in allen Ländern ein Hauptanliegen der Bürger sein! Und ist es offenbar zum Leidwesen der Regierungen offenbar auch.

    Ist es da wirklich Zufall, daß das Handelsblatt-Redaktionsteam gerade jetzt über den zentralen Nachrichtenagentur-Ticker einen Artikel abgekupfert hat, mit dem dieses lästige Petitionswesen lächerlich gemacht werden soll? Krieg der Sterne, also wirklich!
    Hinterfragt Ihr manchmal auch, was Ihr da so von der zentralen Propaganda-Agentur vorgesetzt bekommt, liebe HB-Verhüllungs-Journalisten?

  • @EU-Jurist:
    Sollten Sie tatsächlich "EU"-Jurist sein, überrascht mich Ihre Sympathie für Schwachsinn nicht!

    Auch der Umstand, dass Sie es in acht Zeilen fertig bringen, auf der einen Seite US-Bürgerrechte zu bejubeln, drei Zeilen später aber das Handelsblatt zu Zensurmaßnahmen aufzufordern, ist kein Ausweis für einen unproblematischen Geisteszustand!

    Beschäftigen Sie sich zukünftig also besser wieder mit der juristischen Problematik des Krümmungsgrades von Bananen. Damit dürften Sie intellektuell ausgelastet sein.

  • Die Gefahr durch Bänkster und Politik haben die Amerikaner weit besser begriffen als wir.
    Sucht mal im Internet nach "Ron Paul".
    Der hier totgeschwiegene Präsidentschaftskanditat von 2008 und 2012 hatte zum Entsetzen der Eliten großen Zulauf, da er die Banken entmachten, den US-Staat dezentralisieren und internationale Kriegsbeteiligungen beenden wollte. Mittlerweile im Ruhestand, ohne (!) die steuerlich finanzierte Pension in Anspruch zu nehmen, wächst die "Ron Paul R[evol]ution" dort weiter an.
    Mittlerweile ist sein Sohn Rand Paul in der Politik erfolgreich und hoffentlich nächster Präsidentschaftskanditat für 2016. Die Amerikaner kämpfen um ihre Grundrechte und Freiheiten wieder zu erlangen. Unsere Systempresse verschweigt dies gerne, damit wir uns weiter in Ruhe ausnehmen lassen.
    Wenigstens ist das Handelsblatt hier noch eine lesbare Alternative. Im Übrigen hat das Handelsblatt schon 2003 in einer ganzen Serie vor dem Bankendesaster von 2008/2009 gewarnt. Das hat der Michel aber lieber wieder verdrängt. Mündig sein ist vielen halt zu unbequem.

Alle Kommentare lesen
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%