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Onlinehandel verbucht zweistellige Zuwächse Russisches Internet weiter im Aufwind

Das Internet ist in Russland zu einem wichtigen Vertriebs- und Kommunikationskanal avanciert. Entsprechend steigt das Interesse von Betreibern und Financiers, in eine moderne Infrastruktur und in schnelle Übertragungstechniken zu investieren.

bfai MOSKAU. Zwar haben sich die Rahmenbedingungen für das Geschäft rund um das World Wide Web spürbar verbessert. Knackpunkte wie die dürftige Ausstattung von Privathaushalten mit PCs und Breitbandanschlüssen lassen einen großen Teil des Potenzials jedoch unausgeschöpft.

Das Geschäft rund um das World Wide Web entwickelt sich in Russland weiterhin dynamisch. Sowohl die Nutzerzahlen, als auch die Umsätze von Providern und anderen Internetdienstleistern, von Onlineportalen und -shops legen kräftig zu. Die günstigen Aussichten stimulieren in- wie ausländische Firmen und Fonds zu steigenden Investitionen.

Nach kurzzeitigen Einschnitten, die dem Internetboom Ende der 1990er Jahre folgten, besticht das russischsprachige Web ("Runet") inzwischen wieder mit respektablen Zuwächsen. Starken Auftrieb spürt der elektronische Handel. Vorläufigen Schätzungen zufolge erreichte allein das B2C-Segment 2005 ein Volumen von bis zu 850 Mill. Dollar - gegenüber dem Vorjahr ein Plus von rund 30 Prozent. Nach Angaben der Nationalen Assoziation der Teilnehmer des elektronischen Handels (NAUET) lag der gesamte E-Commerce-Umsatz in Russland Ende 2004 bei über 3,2 Mrd. Dollar.

Auch an Inhalten wird das russischsprachige Web immer reicher. Laut Statistik der führenden Portale Mail.ru, Yandex und Rambler hat die Zahl der kommerziellen Sites in 2005 fast um ein Drittel zugenommen. Besonders deutlich ist in der Zeit von November 2004 bis November 2005 die Anzahl der Websites in den Kategorien Technik, Immobilien, Foto, Bau sowie Waren und Dienstleistungen gestiegen. Beliebteste Websites sind Suchportale und Nachrichtendienste.

Weitere Informationen finden Sie bei der Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai).

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