Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Patchday Microsoft stopft kritische Sicherheitslöcher

Der Softwareriese Microsoft hat neue Sicherheitsupdates veröffentlicht, die bestehende Probleme im Windows-Betriebssystem beheben.

hiz DÜSSELDORF. Wie jeden Monat stellt Microsoft auf seiner Update-Seite wieder Aktualisierungen für Windows bereit. Zwei der Patches sollen nach Angaben des Herstellers kritische Lücken stopfen.

Ein Patch soll Schwachstellen im Distributed Transaction Coordinator (MSDTC) von Windows XP, 2000 und Server 2003 schließen. Dieser Dienst wird von Windows zum Zugriff auf Daten im Netzwerk und zur Kommunikation mit Datenbanken genutzt. Die Schwachstellen erlaubten es Angreifern, dieses Pogramm mit speziell manipulierten Datenpaketen zum Absturz zu bringen. Dadurch wird die Netzwerk-Kommunikation gestört.

Eine kritische Schwachstelle ist im Kalender des Exchange Servers aufgetaucht. Per E-Mail kann unter bestimmen Umständen fremder Programmcode in die Server eingeschleust werden und dort Unheil anrichten.

Eine weitere kritische Lücke betrifft die vorinstallierten Versionen des Adobe/Macromedia Flash-Players. Manipulierte Daten ermöglichen es darüber ebenfalls, fremde Programme von außen heimlich einzuschleusen und auszuführen. Diese Lücke wurde allerdings schon vor einiger zeit von Adobe geschlossen. Wer eine aktualisierte Flash-Version auf seinem Rechner hat, ist auch ohne den Microsoft-Patch nicht gefährdet.

Microsoft rät dringend die Aktualisierungen durchzuführen. Erfahrungsgemäß tauchen kurz nach Veröffentlichen der Schwachstellen neue Schädlinge im Internet auf, die genau diese Lücken ausnutzen und so träge Anwender zu Opfern machen.

Der Handelsblatt Expertencall
Startseite