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Präsentation Apple stellt drei neue Mac-Computer vor – und setzt auf hauseigenen Chip

Der iPhone-Konzern bringt die ersten Mac-Computer mit einem eigens für den Apple-Rechner entwickelten Chip in den Handel – und verspricht einige Vorteile.
10.11.2020 Update: 11.11.2020 - 02:52 Uhr Kommentieren
Apple hat die neu Mac-Generation vorgestellt. Das MacBook Air, Pro und der Desktop-Computer Mac Mini sollen leistungsfähiger und leiser sein. Quelle: imago images/Xinhua
Apple

Apple hat die neu Mac-Generation vorgestellt. Das MacBook Air, Pro und der Desktop-Computer Mac Mini sollen leistungsfähiger und leiser sein.

(Foto: imago images/Xinhua)

Apple hat seine ersten Mac-Computer mit Chips aus eigener Entwicklung statt Intel-Prozessoren vorgestellt: Auf einer Onlineveranstaltung (hier die Präsentation) kündigte der Konzern ein neues MacBook Air, ein 13-Zoll-MacBook Pro und einen Mac-Mini-Tischrechner an.

Eine Neuheit: Die Geräte kommen alle mit einem eigens für den Apple-Rechner entwickelten Chip in den Handel. Damit ist die Abkehr vom langjährigen Chip-Partner Intel besiegelt und zugleich die stärkere Verzahnung der Macs mit dem Umsatzgaranten des Konzerns, dem iPhone, eingeleitet. Nun soll es leichter möglich sein, Apps vom Smartphone auch auf dem Mac zum Laufen zu bringen.

Der M1 betitelte Halbleiter soll – so verspricht es Apple – folgende Vorteile bringen:

  • schnellere Grafik- und Anwendungsgeschwindigkeiten,
  • eine deutlich verbesserte Energieeffizienz,
  • die Batterie soll 15 Stunden Surfen im Web und 18 Stunden Videowiedergabe standhalten.
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    Und das sollen die neuen Geräte kosten:

    • Die günstigste Variante des Mac-Mini soll in den USA 699 Dollar kosten.
    • Die Einstiegspreise für das MacBook Air und das MacBook Pro liegen bei 999 Dollar beziehungsweise 1299 Dollar.

    Der hauseigene Chip mit der Bezeichnung M1 verbindet in einem System unter anderem einen Hauptprozessor mit acht Kernen und den Grafikchip. Apps würden viel schneller als bisher starten, und auch anspruchsvolle Programme liefen flüssiger als bisher, betonte Software-Chef Craig Federighi. Äußerlich sehen die Geräte aus wie bisher.

    Craig Federighi stellt die Vorzüge des hauseigenen Chips vor. Quelle: AFP
    M1

    Craig Federighi stellt die Vorzüge des hauseigenen Chips vor.

    (Foto: AFP)

    Apple bricht mit dem Umstieg aus der eingefahrenen Spur der PC-Branche aus, die bisher von Intel-Prozessoren dominiert wurde. Der Konzern bekommt damit zugleich die Möglichkeit, seine gesamte Modellpalette auf einer Plattform zu betreiben.

    Denn die M1-Chips basieren auf der Architektur des Chipdesigners ARM, mit der auch die iPhones und iPads laufen. Mac-Programme, die von ihren Entwicklern noch nicht für die Apple-Chips angepasst wurden, sollen in Echtzeit „übersetzt“ werden. Dabei gebe es keine Leistungseinschränkungen, betont Apple.

    Der Umstieg kündigte sich bereits seit einiger Zeit an. Bei iPhone und iPad war es Apple gelungen, durch hauseigene Chipentwicklungen viel Leistung in kleines Format zu packen. Beim Mac musste der Konzern dagegen wiederholt auf neue Prozessoren von Intel warten. Für die Macs ist das der dritte Wechsel der Chip-Plattform nach dem Übergang von Motorola zu IBMs PowerPC Anfang der 1990er Jahre und zu Intel im Jahr 2005.

    Zwar ist Apple vor allem für seine iPhones und iPads bekannt, doch auch die Mac-Rechner bringen dem Unternehmen jährlich zig Milliarden Dollar Umsatz ein. In der Coronakrise, die einen Trend zum Home-Office ausgelöst hat, stiegen die Mac-Erlöse auf bis dahin nie erreichte neun Milliarden Dollar im abgelaufenen Quartal.

    Erhältlich sind die neuen Geräte ab kommender Woche – und damit pünktlich vor dem Weihnachtsgeschäft. Zum Ende der Veranstaltung lagen Apple-Aktien etwa 0,6 Prozent im Plus. Für 2021 versprach der Konzern weitere Neuerungen.

    Mehr: Tech-Konzerne könnten von politischer Blockade in den USA profitieren.

    • rtr
    • Bloomberg
    • dpa
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