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„Pulse“ startet LinkedIn bringt Autoren-Plattform nach Deutschland

US-Milliardär Richard Branson ist dabei, Chef-Werber Christian Rätsch von Saatchi & Saatchi oder Renault-Chef Carlos Ghosn: Das LinkedIn-Autorennetzwerk Pulse startet nun auch in Deutschland – mit prominenten Autoren.
21.09.2015 - 12:33 Uhr
Gestartet als Soziales Netzwerk für den Beruf, hat LinkedIn mit „Pulse“ auch eine eigene Plattform für Fachautoren aufgebaut. Quelle: ap
Zentrale in Mountain View

Gestartet als Soziales Netzwerk für den Beruf, hat LinkedIn mit „Pulse“ auch eine eigene Plattform für Fachautoren aufgebaut.

(Foto: ap)

Berlin Das Karriere-Netzwerk LinkedIn startet eine deutsche Version seiner Autoren-Plattform. Auf ihr können Mitglieder Artikel veröffentlichen, in die sich auch Bilder, Videos oder Präsentationen integrieren lassen. Außerdem kommen deutsche LinkedIn-Beiträge jetzt auch in das News-Angebot „Pulse“ des Business-Netzwerks.

„Pulse“ sei „der Teil, der etwas gedauert hat: Die Redaktion aufzubauen, den Algorithmus auf deutsche Schlüsselwörter anzupassen“, sagte LinkedIn-Managerin Alexandra Kolleth der Deutschen Presse-Agentur. In den USA war die Autoren-Plattform bereits im Februar 2014 für alle Mitglieder geöffnet worden.

Die wertvollsten Start-ups der Welt
Platz 10: Dropbox
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Der in San Francisco ansässige Anbieter von Web-Speicher zählt bereits mehr als 400 Millionen private Nutzer und wird zurzeit von 500 Unternehmen verwendet. Nach eigenen Angaben des Cloud-Unternehmens werden alle 24 Stunden 1,2 Milliarden Dateien in der Dropbox gespeichert. Seit der Gründung 2007 hat das Startup 0,6 Milliarden Dollar von Investoren wie Black Rock oder Goldman Sachs erhalten. Heute ist ihr Investment geschätzte zehn Milliarden Dollar wert. Damit liegt Dropbox auf Platz zehn im aktuellen Ranking des Wall Street Journal.

(Foto: PR)
Platz 9: Pinterest
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Das soziale Bildernetzwerk bietet Nutzern die Möglichkeit, Fotos auf virtuellen Pinnwänden zu teilen, liken oder kommentieren. Das 2010 in San Francisco gegründete Startup verfügt heute über weitere Unternehmenssitze in New York, Chicago, Los Angeles, Atlanta, London, Paris, Berlin, Tokyo und Sao Paulo mit insgesamt über 500 Mitarbeitern. Der Unternehmenswert beläuft sich auf satte elf Milliarden Dollar, 1,3 Milliarden haben fremde Kapitalgeber bis heute in das Netzwerk investiert. Platz neun für das von drei Studenten gegründete Start-up.

(Foto: dpa)
Platz 8: SpaceX
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Das Raumfahrt-Startup von Tesla-Gründer Elon Musk hat bereits fünf Trägerraketen ins All befördert. Gegründet wurde Space Exploration Technologies, wie das Unternehmen vollständig heißt, bereits 2002, und hat sich seitdem mehrfach Geld bei Investoren geholt, insgesamt 1,1 Milliarden Dollar. Die Bewertung ist mit 12 Milliarden Dollar üppig.

(Foto: ap)
Platz 7: Didi Kuaidi
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Auch die chinesische Taxi-App Didi Kuaidi ist für Kapitalgeber interessant: so flossen bereits 3 Milliarden Dollar in das Startup von Cheng Wei. Fahrdienstanbieter wie Uber oder Didi Kuaidi erfreuen sich in China immer größerer Beliebtheit. Davon profitiert der nun 15 Milliarden Euro schwere Dienstleister und landet auf Platz sieben im Ranking der Venture-Kapital-Firmen.

(Foto: ap)
Platz 6: Flipkart
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Der virtuelle Marktplatz flipkart wurde 2007 von den Absolventen des Indian Institute of Technology Delhi, Sachin und Binny Bansal, gegründet. Seitdem haben verschiedene indische Investoren 3 Milliarden Dollar in das E-Commerce-Startup investiert, das mittlerweile fünf Mal so viel wert ist (15 Milliarden Dollar).

(Foto: Reuters)
Platz 5: Snapchat
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Das erst 2011 in Los Angeles gegründete Startup Snapchat mit einem Wert von 16 Milliarden Dollar zählt heute zu den wertvollsten, nicht börsennotierten Unternehmen der Welt. Insgesamt 1,2 Milliarden Dollar haben US-amerikanische Kapitalgeber bereits in den Instant-Messaging-Dienst investiert. Die App, die sowohl für Smartphones als auch Tablets verfügbar ist, macht den Versand von Fotos an Freunde möglich. Das Revolutionäre: die Dateien sind nur wenige Sekunden sichtbar und zerstören sich dann selbst. Die Wiederherstellung ist allerdings innerhalb der Ordnerstruktur des eigenen Geräts möglich. Dieser kleine Umweg scheint den besonderen Reiz für Nutzer auszumachen.

(Foto: dpa)
Platz 4: Palantir
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Auch das vor einigen Jahren noch wenig bekannte Startup-Unternehmen Palantir Technologies aus Palo Alto im Silicon Valley schafft es in die Top Fünf des Rankings. 1,5 Milliarden Dollar investierten Kapitalgeber in den 20 Milliarden schweren Entwickler von Software, der in der Lage ist, Informationen aus verschiedensten Quellen miteinander zu verknüpfen und auszuwerten. Das weiß man nicht nur bei Hedgefonds gewinnbringend zu nutzen, um Markttrends herauszufiltern. Auch die US-Regierung nutzt eine Variante des Systems zum Jagen nach Terroristen, wobei Banküberweisungen, Einkäufe, Berichte von Fahndern und öffentliche Quellen wie das Internet, Facebook und Twitter zusammengeführt werden.

(Foto: Screenshot)

Seit 2012 gibt es zudem ein Programm, in dem bekannte und einflussreiche Personen Artikel bei LinkedIn veröffentlichen. International gehörten dazu bereits etwa Milliardär Richard Branson oder der Chef von Renault und Nissan, Carlos Ghosn. Die deutsche Version startet LinkedIn zunächst mit drei solcher „Influencer“: Es sind der Chef der Werbeagentur Saatchi & Saatchi, Christian Rätsch, der Präsident der Wirtschaftshochschule IMD, Dominique Turpin, sowie Klaus-Peter Schöppner, der früher TNS EMNID führte und aktuell Gesellschafter des Umfrage-Beratungsinstitus MENTE>FACTUM ist.

Demnächst sollen weitere prominente Autoren hinzukommen, sagte Kolleth: „Wir haben viele Interessenten.“ Das Ziel sei, LinkedIn zur wichtigsten Plattform für berufliche Inhalte zu machen. Mit allgemeinen News-Angeboten wolle man nicht konkurrieren.

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