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Quartalszahlen Chiphersteller TSMC profitiert vom Halbleitermangel und fährt Rekordumsatz ein

TSMC rechnet damit bei den jährlichen Erlösen deutlich zuzulegen. Dem Halbleiterriesen spielt der Chipmangel in die Hände, der noch bis 2022 anzuhalten droht.
15.07.2021 Update: 15.07.2021 - 10:49 Uhr Kommentieren
TSMC ist der weltweit größte Auftragsfertiger von Chips und Wafern. Quelle: dpa
TSMC

TSMC ist der weltweit größte Auftragsfertiger von Chips und Wafern.

(Foto: dpa)

Hsinchu Der taiwanische Chiphersteller TSMC profitiert vom weltweiten Halbleitermangel und fährt einen Rekordumsatz ein. Umsatz und Gewinn kletterten im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich.

Der Konzern blickt optimistisch auf den weiteren Jahresverlauf und rechnet damit, bei den Erlösen 2021 kräftig zulegen zu können, wie TSMC am Donnerstag mitteilte. Auch für das laufende Quartal rechnet TSMC mit einem Plus von mindestens 20 Prozent. Die hohe Nachfrage von Autoherstellern, PC-Zulieferern und vielen weiteren Branchen nach Chips spielt TSMC dabei in die Karten.

Die Erlöse kletterten im zweiten Quartal um 28 Prozent auf bisher nie erreichte 372 Milliarden taiwanische Dollar (rund 11,2 Milliarden Euro), wie TSMC mitteilte. Der Gewinn legte um rund elf Prozent auf 134 Milliarden Taiwan-Dollar (rund 4 Milliarden Euro) zu. Damit schnitt das Unternehmen allerdings etwas schwächer ab als von Experten erwartet.

TSMC ist der weltweit größte Auftragsfertiger von Chips und Wafern, den Grundplatten für elektronische Halbleiter. Zu den großen Kunden gehört der iPhone-Hersteller Apple. Aber TSMC liefert auch Chips für Fernseher oder Fahrzeuge. Der Konzern könnte zusätzlich davon profitieren, dass Apple Insidern zufolge in diesem Jahr die Produktion von bis zu 90 Millionen iPhones plant und damit erheblich mehr als bisher.

Durch die teils verzweifelte Suche großer Konzerne nach Halbleiter-Bauelementen ist TSMC ins Zentrum eines Verteilungskampfes gerückt. Chips sind vor allem bei Autoherstellern und in der Unterhaltungsgeräte-Industrie knapp. Das hat dazu geführt, dass Lieferketten in Gefahr und die Produktion von Produkten wie Spielekonsolen ins Stocken geraten sind. TSMC rechnet damit, dass die Lage bis ins kommende Jahr anhalten kann.

In den nächsten drei Jahren will TSMC rund 100 Milliarden Dollar in die Expansion stecken. Mit einem Marktwert von rund 478 Milliarden Euro ist TSMC die Nummer elf der wertvollsten börsennotierten Unternehmen der Welt und mehr als doppelt so viel wert wie der US-Anbieter Intel.

Mehr: Wie TSMC und andere Hersteller immer kleinere Chips erfinden – und damit wichtige Innovation anstoßen

  • dpa
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