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Quartalszahlen Cloud-Geschäft verhilft Microsoft zu Gewinnsprung

Microsoft übertrifft die Erwartungen der Wall-Street-Analysten deutlich. Der Software-Riese profitiert mit seinen Office-Programmen vom pandemiebedingten Trend zur Heimarbeit.
27.10.2020 Update: 28.10.2020 - 01:17 Uhr Kommentieren

San Francisco  

Der Chef von Microsoft kann vor allem Dank des Cloudgeschäfts gute Zahlen vermelden. Quelle: AP
Satya Nadella

Der Chef von Microsoft kann vor allem Dank des Cloudgeschäfts gute Zahlen vermelden.

(Foto: AP)

Das boomende Cloud-Geschäft mit IT-Diensten im Internet hält Microsoft auf Erfolgskurs: Der weltgrößte Softwarekonzern profitiert vom durch die Corona-Pandemie ausgelösten Trend zum Arbeiten von Zuhause. Die durch die Krise beschleunigte Digitalisierung und Anwendung von Cloud-Diensten ließ den Umsatz im abgelaufenen Quartal um zwölf Prozent auf 37,2 Milliarden Dollar klettern, wie der US-Konzern am Dienstag nach Börsenschluss mitteilte.

Die Microsoft-Aktie stieg nachbörslich um ein Prozent. Umsatz wie auch der Gewinn, der um 30 Prozent auf 13,9 Milliarden Dollar stieg, lagen über den Erwartungen von Analysten. In diesem Jahr hat der Konzern seinen Börsenwert um ein Drittel auf 1,6 Billionen Dollar erhöht.

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    Microsoft punktet seit Ausbruch der Pandemie nicht nur mit seinen Cloud-Lösungen und dem Programm Teams für standortübergreifendes Arbeiten sondern auch mit alten Kassenschlagern: Starker Nachfrage erfreuten sich zudem das Gaming-Geschäft rund um die Xbox-Spielkonsole und Microsofts „Surface“-Tablets, hier gab es Umsatzanstiege um 30 beziehungsweise 37 Prozent. Insgesamt verbuchte die PC-Sparte, zu der auch das Betriebssystem Windows zählt, einen sechsprozentigen Zuwachs der Erlöse auf 11,8 Milliarden Dollar.

    Das Karrierenetzwerk LinkedIn, das ebenfalls zu Microsoft gehört, steigerte seine Erlöse um 16 Prozent. Nach den erfolglosen Bemühungen, die Kurzvideo-App TikTok zu kaufen, schluckte Microsoft im September den US-Spieleentwickler ZeniMax Media für 7,5 Milliarden Dollar, dem erfolgreiche Titel wie „Doom“ oder „Fallout“ gehören.

    Die Computerspiele sollen Microsofts Cloud-Gaming-Abo Xbox Gamepass stärken. Parallel zur neuen Spielkonsole, deren vierte Generation im November auf den Markt kommen soll, will der Konzern aus Redmond Spiele auf allen Geräten und in allen Situationen ermöglichen - unterstützt von Microsofts Cloud-Netzwerk.

    Sinkende Aktie dank vorsichtigem Ausblick

    Microsoft kommt zu Gute, dass der Konzern aus Redmond seit vielen Quartalen sein Cloud-Geschäft ausbaut und profitiert nun davon, dass immer mehr Unternehmen darauf verzichten, eigene, teure Rechenzentren zu betreiben.

    Stattdessen nehmen sie lieber die Dienste von Cloud-Plattformen in Anspruch, die ihnen auf externen Servern Speicherplatz sowie Anwendungen zur Verfügung stellen. Mit Azure ist Microsoft zur Nummer zwei im Markt hinter AWS von Amazon aufgestiegen. Im ersten Geschäftsquartal zu Ende September stieg der Umsatz von Azure um 48 Prozent.

    Dass die Aktie trotz des Wachstums nachbörslich um mehr als 1,5 Prozent nachgab, lag an Microsoft vorsichtigem Ausblick: Der Konzern erwartet für das zweite Quartal einen Umsatz von 39,5 bis 40,4 Milliarden Dollar. Die Mitte dieses Bereichs von 39,95 Milliarden deutet ein jährliches Wachstum von 8 Prozent an, was unter der Refinitiv-Schätzung von 40,43 Milliarden liegt.

    Am Donnerstag veröffentlichen unter anderem Apple, Amazon, Google und Facebook ihre Quartalszahlen und geben Einblick in das abgelaufene Vierteljahr.

    Mehr: Das sind die wertvollsten Marken der Welt

    • rtr
    • dpa
    • ade
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