Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Quartalszahlen Telekom profitiert vom Boom in den USA und erhöht die Prognose

Wenn das Geschäft in den USA boomt, geht es der Deutschen Telekom gut: Der Konzern hebt nach einem ordentlichen ersten Quartal die Prognose leicht an.
12.05.2021 Update: 12.05.2021 - 09:59 Uhr Kommentieren
Die Deutsche Telekom hat mit Ihren Quartalszahlen die Erwartungen vieler Analysten übertroffen. Quelle: dpa
Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom hat mit Ihren Quartalszahlen die Erwartungen vieler Analysten übertroffen.

(Foto: dpa)

Berlin Nach einem robusten Start ins Jahr hat die Deutsche Telekom die Prognose leicht erhöht. „Kundenzahlen und Finanzkennzahlen bleiben auf Kurs – auf beiden Seiten des Atlantiks“, erklärte Finanzvorstand Christian Illek am Mittwoch. In den USA boomte das Geschäft, in Europa war es trotz der Ausgangsbeschränkungen stabil.

Der Umsatz des Konzerns stieg im Vorjahresvergleich um 32,3 Prozent auf 26,4 Milliarden Euro. Dabei war die Übernahme von Sprint in den USA ein wesentlicher Faktor, das seit April 2020 zur Tochter T-Mobile US gehört und seitdem voll konsolidiert wird. Ohne diesen Effekt lag das Plus bei 7,1 Prozent.

Das bereinigte Betriebsergebnis ohne Leasingaufwendungen (Ebitda AL) – eine zentrale Kennzahl für den Telekommunikationsanbieter – legte sogar um 41,3 Prozent auf 9,2 Milliarden Euro zu, organisch um 8,3 Prozent. Damit übertraf der Dax-Konzern die durchschnittlichen Erwartungen der Analysten für beide Werte deutlich.

Fürs laufende Jahr ist die Deutsche Telekom nun etwas optimistischer, beim bereinigten Betriebsergebnis abzüglich Leasingaufwendungen erwartet der Konzern statt den bisher rund 37 Milliarden Euro nun mehr als diese Summe. Das entspräche einem Plus von mindestens 5,7 Prozent. Dazu tragen sowohl die USA als auch Europa bei.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Die Aktie lag am Mittwochmorgen um bis zu 1,8 Prozent im Plus bei 16,68 Euro und zählte damit zu den stärksten Werten im Dax. Die meisten Analysten empfehlen das Telekom-Papier zum Kauf, das durchschnittliche Kursziel liegt bei knapp 22 Euro und damit deutlich über dem aktuellen Niveau.

    Telekom gewinnt 770.000 neue Kunden in den USA hinzu

    Der wichtigste Einzelmarkt für die Deutsche Telekom ist Amerika. Das Geschäft von T-Mobile US wächst kräftig: Im abgelaufenen Quartal gewann das Unternehmen 770.000 Vertragskunden hinzu, deutlich mehr als erwartet. Mit 16,5 Milliarden Euro steuerte es mehr als die Hälfte zum Umsatz des Konzerns bei. Langfristig will das Unternehmen dort Marktführer werden.

    In Deutschland wuchs der Umsatz um 1,9 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro. Der Konzern gewann fast 900.000 Mobilfunkkunden hinzu. Zudem profitierte er im Festnetzgeschäft von der Vermarktung seiner Breitbandanschlüsse, deren Anzahl um 93.000 stieg. 9,8 Millionen Kunden nutzen mittlerweile einen Glasfaseranschluss.

    Damit machen sich die Investitionen in die Infrastruktur bezahlt, vor allem in den neuen Mobilfunkstandard 5G und in Glasfaserleitungen. Allein im ersten Quartal waren es 4,3 Milliarden Euro, fast 28 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wobei sich auch hier die Einbeziehung von Sprint bemerkbar machte.

    Im restlichen Europa tut sich die Deutsche Telekom wegen der Folgen der Coronakrise weiterhin schwer, nicht zuletzt, weil Einnahmen aus dem Roaming wegbrechen. Der Umsatz sank um 1,1 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro, bereinigt lag er leicht im Plus.

    Schon seit Jahren schwierig ist das Großkundengeschäft – es schrumpfte zu Jahresbeginn zum einen wegen der Coronakrise und zum anderen aus strukturellen Gründen. Der Umsatz von T-Systems sank um 4,4 Prozent auf eine Milliarde Euro. Während die Nachfrage nach Public-Cloud-Diensten um 29 Prozent wuchs, ging das Projektgeschäft um acht Prozent zurück. Während der Pandemie seien Deals verschoben oder abgesagt worden, zudem hätten sich Prioritäten temporär verändert – das schlage sich zeitverzögert im Umsatz nieder, heißt es beim Konzern.

    Mehr: Telekom erwartet hohe Zuflüsse von US-Tochter

    Startseite
    Mehr zu: Quartalszahlen - Telekom profitiert vom Boom in den USA und erhöht die Prognose
    0 Kommentare zu "Quartalszahlen: Telekom profitiert vom Boom in den USA und erhöht die Prognose "

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%