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Quartalszahlen über Erwartungen Cloud und Office treiben Microsoft in neue Höhen

Der Softwarehersteller übertrifft alle Erwartungen – besonders das Geschäft mit dem Cloud-Computing wächst. Der Rückstand auf Amazon schrumpft weiter.
29.01.2020 Update: 30.01.2020 - 15:09 Uhr Kommentieren
Microsoft: Cloud-Geschäft beschert Umsatz- und Gewinnsprung Quelle: dpa
Microsoft

Der Umsatz ist im zweiten Geschäftsquartal um knapp 14 Prozent gestiegen.

(Foto: dpa)

San Francisco Die Ausrichtung aufs Cloud-Computing macht sich für Microsoft bezahlt. Dank des kräftigen Wachstums im Zukunftsgeschäft verzeichnete das Softwareunternehmen aus Seattle im vierten Kalenderquartal 2019 – dem zweiten Quartal des Geschäftsjahrs 2020 – einen Umsatzanstieg von fast 14 Prozent auf 36,9 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn im Quartal von Oktober bis Dezember summierte sich auf 11,7 Milliarden Dollar, ein Plus von fast 39 Prozent zum Vorjahr.

Damit übertraf Microsoft die Prognosen der Analysten deutlich. Der Aktienkurs stieg nachbörslich um bis zu 4,5 Prozent auf ein 52-Wochen-Hoch von mehr als 175 Dollar.

Die vorgelegten Zahlen müssen einem Wettbewerber aus der Nachbarstadt Seattle den Angstschweiß auf die Stirn treiben: Amazon. Der Onlinehändler ist mit seiner Tochter AWS bislang mit 45 Prozent der unangefochtene Marktführer bei Cloud-‧Computing, dem größten Wachstumsbereich der IT-Industrie. Microsoft kommt mit seinem Dienst Azure auf rund 15 Prozent.

Doch der Vorsprung schmilzt dahin: Im abgelaufenen Quartal stieg der Umsatz von Azure um 62 Prozent. Amazon legte dagegen zuletzt nur noch um 35 Prozent zu, und wenn der Konzern am 30. Januar aktuelle Zahlen vorlegt, dürfte die Rate kaum höher liegen. Microsoft holt also auf.

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    Daneben zeigt die Sparte Produktivität bei Microsoft eine ungebrochene Dynamik. Unter der Führung von CEO Satya Nadella war es dem Konzern gelungen, die angestaubte Bürosoftware in eine angesagte cloudbasierte und vernetzte Arbeitsumgebung mit den Flaggschiffen Word, Excel and Powerpoint zu verwandeln. Dazu kommt die Kommunikationsplattform „Teams“, die mit dem Börsenneuling Slack konkurriert.

    Die kommerzielle Sparte des Office-365-Geschäfts (ohne Privatkunden oder Studentenprodukte) legte eine 27-prozentige Steigerung im Quartal vor. Selbst das Windows-Geschäft hält sich tapfer mit einem Plus von zwei Prozent. Durch das Ende des Supports für die alte Version Windows 7 steigt die Zahl der Unternehmen und Behörden, die auf Windows 10 umsteigen.

    In der Computerspielesparte legte der Verkauf der Konsole Xbox um sechs Prozent zu. Der Ausblick ist gut, für den Frühling werden Neuigkeiten zur Nachfolgegeneration erwartet. Bei der Tablet- und Laptop-Serie Surface, in direkter Konkurrenz zu Apple oder HP, gab es ein Plus von sechs Prozent.

    Auch der Ausblick übertraf die Erwartungen. Im laufenden Geschäftsjahr will Microsoft die operative Marge um zwei Prozentpunkte verbessern – was der Konzern bislang ausgeschlossen hatte.

    Mehr: Volkswagen und Microsoft wollen ihre Kooperation um Bereiche wie Nachhaltigkeit erweitern. Dazu soll es nicht nur für Mitarbeiter Trainingsprogramme geben.

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