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Qwest gibt Kampf um MCI nicht auf

Der Mrd.-Poker um den US-Telekomriesen MCI findet kein Ende. Die Telefongesellschaft Qwest Communications gibt den Kampf um den zweitgrößten amerikanischen Anbieter von Ferngesprächen trotz mehrerer Rückschläge nicht auf und erhöhte abermals ihr Angebot.
Qwest Quelle: dpa

Qwest hat sein Angebot für die Telefongesellschaft MCI erhöht.

(Foto: dpa)

dpa NEW YORK. Der Mrd.-Poker um den US-Telekomriesen MCI findet kein Ende. Die Telefongesellschaft Qwest Communications gibt den Kampf um den zweitgrößten amerikanischen Anbieter von Ferngesprächen trotz mehrerer Rückschläge nicht auf und erhöhte abermals ihr Angebot.

Qwest bietet nun 30 Dollar je MCI-Aktie, während sich das Unternehmen bereits mit dem finanziell stärkeren Konkurrenten Verizon auf einen Zusammenschluss für 23,10 Dollar je Aktie geeinigt hat. Die neue Offerte sei die „letzte und beste“, betonte Qwest-Chef Richart Notebaert in der Nacht zum Freitag. MCI hatte bereits drei Qwest-Angebote abgelehnt.

Qwest und Verizon befinden sich seit Februar in einem Bieterkampf um MCI. Vor gut zwei Wochen hatte der MCI-Verwaltungsrat Qwests Offerte im Wert von 8,9 Mrd. Dollar abgelehnt und einen Preis von 30 Dollar je Aktie gefordert sowie Garantien, dass Qwest an der Übernahme festhalten werde, auch wenn sich die Geschäftslage von MCI verschlechtern sollte. Qwests neues Angebot in Höhe von insgesamt 9,74 Mrd. Dollar in bar und Aktien entspricht etwa dem von MCI geforderten Preis pro Aktie, enthält jedoch nicht die gewünschten Gewährleistungen.

Verizon steht nun unter Druck, bei dem Angebot von bisher insgesamt 7,6 Mrd. Dollar nachzulegen. Verizon ist die Nummer eins bei Ortsgesprächen in den USA und hat einen Börsenwert von 100 Mrd. Dollar. Qwest ist mit einer Kapitalisierung von etwa sieben Mrd. Dollar deutlich kleiner und hat zudem 17,3 Mrd. Dollar Schulden.

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