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Sabotageversuch erfolglos Programmierer wollte Linux-Hintertür öffnen

Das freie Linux Betriebssystem, das auch im kommerziellen Bereich zunehmend an Bedeutung gewinnt, wird von einer eingeschworenen Gemeinde von Softwarefreaks ständig weiterentwickelt. Das unter der unüberschaubaren Anzahl auch schwarze Schafe sein können, ist kaum zu bestreiten.

hiz DÜSSELDORF. So tauchte jetzt eine Version des so genannten Linux-Kernels - dem eigentlich zentralen Programm des Betriebssystems - auf, das zwei Codezeile enthielt, die es jedem Anwender ermöglicht hätten unberechtigt auf dem System die Administrationsrechte und damit den vollen Zugriff auf den Computer zu erlangen (kerneltrap.org).

Der Programmierer der gefährlichren Programmzeilen hatte allerdings nicht bedacht, das Linux-Vater Linus Thorwald schon vor einiger Zeit die Verwaltung der originalen Linux-Quelltexte auf ein kommerzielles Codeverwaltungstool, den Bitkeeper (www.bitkeepter.com), umgestellt hatte um genau solchen Missbrauch zu vermeiden. Die Kopien, die Entwicklern zur Verfügung stehen, sind Kopien aus der Code-Verwaltung. Eine Rückübertragung ist für externe nicht vorgesehen. So haben die „Hüter des Grals“ - also des Kernels - Kontrolle über alle Modifikationen des Betriebssystems.

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