Samsung-Konkurrenz LG und sein ultradünner OLED-Fernseher

Mit 2,6 Millimeter ist LGs neuer Fernseher „Signature OLED TV W7“ so dünn wie ein Poster. Per magnetischer Halterung wird er an der Wand befestigt. Konkurrent Samsung wiederum stellt seinen „QLED“-Fernseher vor.
Kommentieren
David VanderWaal, US-Marketingchef von LG Electronics stellt den neuen extradünnen Fernseher vor. Quelle: Reuters
Hauchdünn

David VanderWaal, US-Marketingchef von LG Electronics stellt den neuen extradünnen Fernseher vor.

(Foto: Reuters)

Las VegasIm Wettstreit mit dem TV-Weltmarktführer Samsung setzt der südkoreanische Elektronikriese LG auf einen extrem dünnen Fernseher, der wie ein Poster aufgehängt werden kann. Der Fernseher „Signature OLED TV W7“ ist nur knapp 2,6 Millimeter dick und wird mit einer magnetischen Halterung an der Wand befestigt. Der eigentliche TV-Empfänger und der Hauptteil der Technik sind in einem Lautsprecher untergebracht, der über ein Flachbandkabel mit dem Bildschirm verbunden ist.

Im Gegensatz zu Samsung setzt LG bei seinen Spitzenmodellen nicht auf Flüssigkristallschirme (LCD), sondern auf organische Displays (OLED), die ohne eine Hintergrundbeleuchtung auskommen. OLED-Bildschirme erreichen im Vergleich zu LCD sehr hohe In-Bild-Kontraste und besonders satte Schwarz-Töne. Allerdings sind OLED-Geräte bislang deutlich teurer als LCD-Apparate.

Das sind die Trends der Gadget-Show
CES in Las Vegas
1 von 8

Die CES in Las Vegas hat sich von einer reinen Elektronik-Messe immer mehr auch zu einer Autoshow entwickelt. Neben vielen anderen Gadgets gehören auch in diesem Jahr selbstfahrende und elektrische Autos zu den Stars der Ausstellung, die vom 5. bis zum 8. Januar im Las Vegas Convention Center stattfindet. Ein Überblick über die Schwerpunkte der CES 2017.

Roboterautos und Elektrofahrzeuge
2 von 8

Fiat Chrysler stellt in Las Vegas sein selbstfahrendes Elektro-Konzept-Auto „Portal“ vor. Der Wagen mit den ungewöhnlichen Schiebetüren soll vor allem die Wünsche der jungen Generation an moderne Fahrzeuge erfüllen. Ob das Auto tatsächlich gebaut werden wird, lässt der Konzern erst einmal offen.

Mehr über aktuelle Auto-Neuheiten auf der CES finden Sie hier.

Vernetzte Technik und digitale Assistenten
3 von 8

Das Smart Home mit seinen vernetzten Lampen, Steckdosen, Türschlössern, Thermostaten und allen Arten von Hausgeräten eroberte sich schon in den vergangenen Jahren immer mehr Platz in den CES-Hallen – und der Trend steht erst am Anfang. Jetzt kommen auch digitale Assistenten dazu. So stellte der weltgrößte PC-Anbieter Lenovo...

Vernetzter Lautsprecher von Lenovo
4 von 8

...schon vor der Messe seinen vernetzten Lautsprecher vor, der mit der Assistenz-Software Alexa von Amazon läuft. Der Online-Händler konnte damit einen Verbündeten für seine Plattform im Wettbewerb mit Apple, Google und Microsoft gewinnen. (Foto: pr)

Wearables
5 von 8

Die Euphorie um die kleinen tragbaren Gadgets wie Computer-Uhren und Fitness-Bänder hatte im vergangenen Jahr etwas nachgelassen, das Scheitern des Smartwatch-Pioniers Pebble zeigte, wie hart das Geschäft ist. Zur CES versuchen die Anbieter auf verschiedenen Wegen, neuen Schwung in den Markt zu bringen. So bindet der Fitnessband-Primus Fitbit seine Geräte in ein von Arbeitgebern finanziertes Wellness-Programm in den USA ein.

TV und Musik
6 von 8

Klassische Unterhaltungselektronik ist bei der CES nicht mehr so dominant wie früher – wird aber auch in diesem Jahr nicht fehlen. Bei den Fernsehern dürfte die HDR-Technologie für kontrastreichere Bilder im immer mehr Geräte kommen. Bei der Audiotechnik dreht sich alles um Musik aus dem Netz.

Virtuelle Realität
7 von 8

Leute, die mit VR-Brillen auf dem Kopf in digitale Welten eintauchen, gehören schon lange zum Bild der CES. Neben den Pionieren wie die Facebook-Firma Oculus, Samsung und HTC mit der Brille Vive will dieses Jahr auch Lenovo mitmischen: Der PC-Marktführer stellte am Dienstag den Prototypen eines Headsets für die „Holographic“-Plattform des Windows-Konzerns Microsoft vor.

Das LG-Spitzenmodell wird in den Größen 65 und 77 Zoll in den Handel kommen. Preise nannte der Hersteller auf der Technik-Messe CES in Las Vegas noch nicht.

LG war bisher der einzige führende TV-Hersteller, der stark auf OLED-Technologie setzt. Auch die OLED-Fernseher anderer Hersteller arbeiten mit einem Bildschirm von LG.

Konkurrent Samsung versucht unterdessen, das Debakel mit dem Pannen-Smartphone Galaxy Note 7 hinter sich zu lassen. Samsung-USA-Chef Tim Baxter sprach auf der CES von einem „herausfordernden Jahr“, in dem es zum Schluss vor allem darum gegangen sei, „herauszufinden, was passiert ist, und sicherzustellen, dass sich das nie mehr wiederholt“. Samsung werde in absehbarer Zeit einen Bericht vorlegen, in dem die Ursachen der Note-7-Panne geschildert würden.

Samsung hatte im vergangenen September den Verkauf des Note 7 wegen Brandgefahr zunächst gestoppt und einen weltweiten Rückruf begonnen. Nachdem auch Ersatzgeräte in Brand geraten waren, stellten die Südkoreaner die Produktion des Telefons im Oktober ganz ein.

Samsungs neuartige „QLED“-Fernseher
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: Samsung-Konkurrenz - LG und sein ultradünner OLED-Fernseher

0 Kommentare zu "Samsung-Konkurrenz: LG und sein ultradünner OLED-Fernseher"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%