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Set-Top-Boxen TV von daheim

"Es gibt fast kein TV-Programm, das ich mir nicht auch in Asien ansehen könnte", sagt Holzapfel und tätschelt seinen Notebook-Computer. Ob Tagesschau in Tokio oder Kerner am Kap - neue Set-Top-Boxen übertragen das persönliche Internet-Fernsehen in alle Welt.
  • Edgar Lange
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Nie mehr die Sportschau verpassen - in Österreich will der Netzbetreiber

Nie mehr die Sportschau verpassen - in Österreich will der Netzbetreiber "3" Fernsehbilder mithilfe des Sling-Technik schon bald auf UMTS-Handys übertragen.

DÜSSELDORF. Shanghai, Seoul, Taipeh und Tokio - seit Jahren tourt Frank Holzapfel alle paar Wochen durch Fernost. Auf die letzten Neuigkeiten aus der Heimat braucht der Elektronik-Großhändler aus dem westfälischen Sundern dabei nicht zu verzichten. "Egal, ob Tagesschau oder der Bericht vom örtlichen Dorffest - es gibt fast kein TV-Programm, das ich mir nicht auch in Asien ansehen könnte", sagt Holzapfel und tätschelt seinen Notebook-Computer.

Im Hotel muss der Westfale nur seinen Laptop einschalten und den Rechner über das schnurlose Wireless-LAN-Funknetz (WLAN) mit dem Internet verbinden. Ein paar Klicks, und im Web-Browser startet das Programm aus der Heimat. Auf Wunsch kann sich der Geschäftsmann sogar die vom Festplatten-Rekorder im eigenen Wohnzimmer aufgezeichneten Sendungen ansehen - so als säße er daheim auf der Couch.

Nachrichten und Unterhaltung, Weltbewegendes und ganz Lokales, unabhängig von Zeit und Ort: Möglich macht das eine neue Generation von Set-Top-Boxen zum Anschluss an die heimische Unterhaltungselektronik, die jetzt auf der Computermesse Cebit präsentiert werden. Die Geräte entschlüsseln nicht nur TV-Signale vom Satelliten oder aus dem Kabel für die Wiedergabe am Fernseher, sondern machen die vertrauten Fernsehprogramme über den digitalen Datenstrom weltweit verfügbar.

Die neuen Set-Top-Boxen wie etwa die Slingbox des US-Elektronikherstellers SlingMedia (aktueller Preis: rund 200 Dollar) verwandeln das private Wohn- oder Arbeitszimmer in ein leistungsfähiges Sendezentrum. Die kleine Kiste wird einfach im heimischen Wohnzimmer an das Antennenkabel, die Satellitenschüssel, den DVD-Player oder den digitalen Videorekorder angeschlossen und mit einem Internet-Zugang verbunden.

Die dabei empfangenen Bilder wandelt die Box dann in einen Videodatenstrom um, der den bekannten Live-Streams ähnelt, wie sie beispielsweise auf den Web-Seiten der "Tageschau", von "heute" oder "Wetten, dass ..?" abrufbar sind.

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