Sicherheit in der Cloud Wenn die Fabrik zur Festung wird

Viele Unternehmen scheuen sich davor, Cloud-Dienste in Anspruch zu nehmen - aus Angst vor Datenklau oder Manipulation. Technik wie das in Deutschland entwickelte „Virtual Fort Knox“ soll die Datenwolken besser schützen.
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Sicherheitstechniker arbeiten daran, Datenwolken besser zu schützen - und so attraktiver für Unternehmen zu machen.
Eine feste Burg

Sicherheitstechniker arbeiten daran, Datenwolken besser zu schützen - und so attraktiver für Unternehmen zu machen.

KölnEs gilt als der sicherste Ort der Welt: In Fort Knox lagern die Goldreserven der Vereinigten Staaten. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) nimmt die US-Festung als Vorbild für den Schutz von Daten.

„Virtual Fort Knox“ heißt die neu entwickelte Hochsicherheits-Plattform, über die Industriefirmen bald Cloud-Lösungen beziehen können. Aktuell gibt es dort acht verschiedene Anwendungen, unter anderem für die Planung und Kalkulation von Fertigungsprozessen.

Ob direkt an der Maschine, auf dem Weg in die Cloud oder in der Datenwolke selbst: Viele Unternehmen fürchten um die Sicherheit der übertragenen und gespeicherten Daten. Dies ist eines der Haupthemmnisse bei der digitalen Transformation der Industrie.

Die Verantwortlichen machen sich Sorgen, dass Konkurrenten auf Maschinendaten zugreifen und so Wettbewerbsvorteile zunichtemachen können. Ein weiteres Szenario, das Bedenken gegenüber Cloudprojekten schürt: Die Produktion wird von außen manipuliert.

„Die Revolution klopft an - niemand öffnet“
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