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„Sicherheit von Leben auf See“ Weltmeere werden 2008 per Satellit überwacht

Die großen Schifffahrts-Nationen haben sich nach UN-Angaben auf neue Regeln zur Satelliten-Überwachung von Handels-Schiffen auf den Weltmeeren geeinigt.

HB LONDON. Damit solle der Kampf gegen Extremisten verbessert und möglichst der Transport von Gütern verhindert werden, die zum Bau von Massenvernichtungswaffen genutzt werden können, teilte die Schifffahrts-Organisation der Vereinten Nationen (IMO) am Freitag mit.

Die Unterzeichnerländer der Vereinbarung zur Sicherheit von Leben auf See (Solas) hätten den neuen Regeln zugestimmt, hieß es. Demnach müsse sich ab 2008 die Handelsschifffahrt auf den Weltmeeren an die neuen Regeln halten.

Die Schiffe müssten künftig unter anderem über Satelliten gestützte Technik ihren Namen und ihre Position mitteilen. Die Maßnahmen sind die bislang letzten in einer Reihe von Änderungen, mit denen sich unter anderem die USA bessere Kenntnis zu den Vorgängen auf See erhoffen.

Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 hatte es wiederholt Spekulationen gegeben, neue Attentate könnten über den Seeweg vorbereit werden. So befürchten die USA, Extremisten könnten ihre Anhänger und Massenvernichtungswaffen über diesen Weg ins Land bringen.

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