Silicon Valley: Warum so viele indische CEOs die Tech-Konzerne der USA leiten
Eine gute Ausbildung und hohe Ambitionen führt viele Inder in die Führungsetagen von Top-Unternehmen.
Foto: dpa, Wikipedia, imago, ReutersMit 2,7 Millionen stellen Inder und Inderinnen zwar nur 0,6 Prozent der US-Bevölkerung insgesamt und nur sechs Prozent der rund 45 Millionen im Ausland geborenen Amerikaner. Aber an der Spitze von Technologieunternehmen sind sie überproportional vertreten.
Dafür gibt es nach Ansicht von Beobachtern zwei Hauptgründe: zum einen die Ausbildung an Indiens Top-Universitäten. Zum anderen könne ein Aufwachsen in Indien mental gut auf eine Management-Karriere im Ausland vorbereiten.
„Von allen Fortune-500-Unternehmen werden insgesamt 35 von CEOs mit indischen Wurzeln geführt“, rechnet Angie Kamath vor, die indischstämmige Dekanin der School of Professional Studies an der New York University (NYU). Rund die Hälfte davon führten IT-Unternehmen. Andere seien im Gesundheitssektor oder in anderen Branchen aktiv. Auch der Gase-Konzern Linde wird mit Sanjiv Lamba von einem Inder geführt und die Kaffehauskette Starbucks von Laxman Narasimhan.