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Sizzl bringt Speckfreunde zusammen Die Dating-App für Fleischeslust

Leicht gebräunt, knusprig – oder doch eher tiefschwarz? Wie jemand seinen Speck brät, sagt für Amerikaner viel über den Charakter aus. Die Dating-App Sizzl bringt Speckliebhaber zusammen – nicht nur zum Frühstück.
17.09.2015 - 21:00 Uhr

San Francisco Ok. Ob Ashley Madison oder Tinder, keine Dating-App traut sich offen zuzugeben, dass man sich alleine der Fleischeslust verschrieben hat. Doch jetzt ist die erste ehrliche App zu diesem Thema erschienen: Sizzl, die Dating-App für Liebhaber von Speck. Das passende Gegenüber für eine heiße Romanze wird danach ausgesucht, wie man seinen Frühstücksspeck am liebsten genießt: Leicht gebräunt, knusprig oder tiefschwarz.

Natürlich werden auch andere Daten wie Alter oder Geschlecht abgefragt sowie ein Foto (nicht vom Speck). Doch bevor es wirklich heißt „Ran an den Speck“ lauern noch schwierige Gewissensfragen zur Persönlichkeitsprüfung: Zum Beispiel, was man macht, wenn zwei Menschen am Tisch sind, aber nur noch ein Streifen gebratener Schweinebauch.

Sizzl, so viel wie „brutzeln“, ist ein smarter PR-Gag des amerikanischen Fleischgiganten Oscar Mayer, der aber betont, die App sei echt und stehe zum Download im App Store bereit. Es ist eine App, wie es sie nur in Amerika geben kann.

Die wertvollsten Start-ups der Welt
Platz 10: Dropbox
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Der in San Francisco ansässige Anbieter von Web-Speicher zählt bereits mehr als 400 Millionen private Nutzer und wird zurzeit von 500 Unternehmen verwendet. Nach eigenen Angaben des Cloud-Unternehmens werden alle 24 Stunden 1,2 Milliarden Dateien in der Dropbox gespeichert. Seit der Gründung 2007 hat das Startup 0,6 Milliarden Dollar von Investoren wie Black Rock oder Goldman Sachs erhalten. Heute ist ihr Investment geschätzte zehn Milliarden Dollar wert. Damit liegt Dropbox auf Platz zehn im aktuellen Ranking des Wall Street Journal.

(Foto: PR)
Platz 9: Pinterest
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Das soziale Bildernetzwerk bietet Nutzern die Möglichkeit, Fotos auf virtuellen Pinnwänden zu teilen, liken oder kommentieren. Das 2010 in San Francisco gegründete Startup verfügt heute über weitere Unternehmenssitze in New York, Chicago, Los Angeles, Atlanta, London, Paris, Berlin, Tokyo und Sao Paulo mit insgesamt über 500 Mitarbeitern. Der Unternehmenswert beläuft sich auf satte elf Milliarden Dollar, 1,3 Milliarden haben fremde Kapitalgeber bis heute in das Netzwerk investiert. Platz neun für das von drei Studenten gegründete Start-up.

(Foto: dpa)
Platz 8: SpaceX
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Das Raumfahrt-Startup von Tesla-Gründer Elon Musk hat bereits fünf Trägerraketen ins All befördert. Gegründet wurde Space Exploration Technologies, wie das Unternehmen vollständig heißt, bereits 2002, und hat sich seitdem mehrfach Geld bei Investoren geholt, insgesamt 1,1 Milliarden Dollar. Die Bewertung ist mit 12 Milliarden Dollar üppig.

(Foto: ap)
Platz 7: Didi Kuaidi
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Auch die chinesische Taxi-App Didi Kuaidi ist für Kapitalgeber interessant: so flossen bereits 3 Milliarden Dollar in das Startup von Cheng Wei. Fahrdienstanbieter wie Uber oder Didi Kuaidi erfreuen sich in China immer größerer Beliebtheit. Davon profitiert der nun 15 Milliarden Euro schwere Dienstleister und landet auf Platz sieben im Ranking der Venture-Kapital-Firmen.

(Foto: ap)
Platz 6: Flipkart
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Der virtuelle Marktplatz flipkart wurde 2007 von den Absolventen des Indian Institute of Technology Delhi, Sachin und Binny Bansal, gegründet. Seitdem haben verschiedene indische Investoren 3 Milliarden Dollar in das E-Commerce-Startup investiert, das mittlerweile fünf Mal so viel wert ist (15 Milliarden Dollar).

(Foto: Reuters)
Platz 5: Snapchat
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Das erst 2011 in Los Angeles gegründete Startup Snapchat mit einem Wert von 16 Milliarden Dollar zählt heute zu den wertvollsten, nicht börsennotierten Unternehmen der Welt. Insgesamt 1,2 Milliarden Dollar haben US-amerikanische Kapitalgeber bereits in den Instant-Messaging-Dienst investiert. Die App, die sowohl für Smartphones als auch Tablets verfügbar ist, macht den Versand von Fotos an Freunde möglich. Das Revolutionäre: die Dateien sind nur wenige Sekunden sichtbar und zerstören sich dann selbst. Die Wiederherstellung ist allerdings innerhalb der Ordnerstruktur des eigenen Geräts möglich. Dieser kleine Umweg scheint den besonderen Reiz für Nutzer auszumachen.

(Foto: dpa)
Platz 4: Palantir
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Auch das vor einigen Jahren noch wenig bekannte Startup-Unternehmen Palantir Technologies aus Palo Alto im Silicon Valley schafft es in die Top Fünf des Rankings. 1,5 Milliarden Dollar investierten Kapitalgeber in den 20 Milliarden schweren Entwickler von Software, der in der Lage ist, Informationen aus verschiedensten Quellen miteinander zu verknüpfen und auszuwerten. Das weiß man nicht nur bei Hedgefonds gewinnbringend zu nutzen, um Markttrends herauszufiltern. Auch die US-Regierung nutzt eine Variante des Systems zum Jagen nach Terroristen, wobei Banküberweisungen, Einkäufe, Berichte von Fahndern und öffentliche Quellen wie das Internet, Facebook und Twitter zusammengeführt werden.

(Foto: Screenshot)

Wer niemals in den USA gefrühstückt hat, der kann die Obsession der Amerikaner für Speck nicht verstehen. Das Knistern der verführerisch duftenden Speckstreifen am Morgen, puristisch angerichtet mit einem einfachen Klacks Rührei, dazu noch schwarzer Kaffee, der Tote aufweckt, aus dem verbeulten Blechbecher. Das ist es, was Hedgefondsmanager wie Bauarbeiter gleichermaßen zurück bringt an das Lagerfeuer bei Sonnenaufgang im Wilden Westen. Das bringt den Überlebensinstinkt der Siedler und Cowboys zurück, bevor es zum mörderischen Kampf an die Wall Street geht. Oder alleine die Vorstellung, wenn am morgen danach der Geruch von frischem Speck aus der Küche herüber weht. Da gibt es für John Doe kein Halten mehr.

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    Es gibt hier Bacon-Schokolade, Bacon-Salz, Bacon-Popcorn und, ja, Bacon-Parfüm, das Bacon Cologne by Fargginay. Warum also kein Bacon-Dating? Doch natürlich gibt es auch in der heilen Welt der Speckliebhaber dunkle Seiten – und damit ist nicht der verbrannte Bacon in der Pfanne gemeint.

    Wer sich schon im siebten Speckhimmel wähnt und plötzlich feststellen muss einem Vegetarier auf den Leim gegangen zu sein, kann die Person sofort per Knopfdruck melden. Sie wird dann aus dem Netz schneller entfernt als jeder Hasskommentar bei Facebook.

    Bei Speck hört der Spaß nun wirklich auf.

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