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Skepsis bei Experten Festnetz soll zur Wunderstrippe werden

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Mit dem Dual-Phone der Telekom kann man auch mobil via WLAN telefonieren. Foto: T-One

Mit dem Dual-Phone der Telekom kann man auch mobil via WLAN telefonieren. Foto: T-One

Die Festnetzanbieter basteln aber nicht nur an höheren Geschwindigkeiten, sondern wollen auch das Einsatzgebiet des herkömmlichen Festnetztelefons erweitern. Mit schnurlosen Modellen hatten sie den Kunden in den vergangenen Jahren schon in der eigenen Wohnung Bewegungsfreiheit gegeben. Jetzt wollen T Com, - Arcor und freenet das Handy mit neuartigen Telefonen überflüssig machen: Diese "Dual Phones" nutzen im Wohnzimmer das Festnetz und wechseln außerhalb der eigenen vier Wände automatisch zum Mobilfunk.

Alle drei Unternehmen präsentieren auf der Messe solche Geräte, die ab dem Sommer verfügbar sein sollen. Das Zusammenwachsen von herkömmlichem Telefon und Handy hält Analyst Hellgren für eine vernünftige Entwicklung. Langfristig müsse man ein Gerät von einem Anbieter mit einem Anschluss wählen können - die jetzt vorgestellten Produkte seien dafür erste Schritte.

Festnetzbetreiber kämpfen auch gegen Kabelnetzbetreiber

Die Festnetzbetreiber kämpfen mit dem Ausbau ihrer Netze und Angebote auch gegen die Kabelnetzbetreiber. Denn Telefon und Internetzugang sind mittlerweile auch über das TV-Kabel zu haben. Die Mobilfunker ihrerseits rüsten ihre Übertragungswege zur echten Festnetzkonkurrenz auf. So kündigte O2 zum Cebit-Start an, dass der erfolgreiche Zuhause-Tarif Genion ab Mai auch die schnelle Übertragungstechnik UMTS und damit schnelles Surfen im Web bieten soll. Gleichzeitig wollen die Münchener eine große Nummer im DSL-Geschäft werden - in Zusammenarbeit mit der neuen Mutter Telefonica will O2 in rund zwei Jahren einen Marktanteil von bis zu 20 Prozent.

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