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Slingshot, Riff, Rooms Facebook gibt drei Apps auf

Die Facebook-Familie schrumpft: Von den vielen Apps, die der Konzern neben seinem Sozialen Netzwerk entwickelt, werden drei eingestampft – darunter die Chat-App „Slingshot“. Gibt Facebook nun das Rennen mit Snapchat auf?
08.12.2015 - 13:52 Uhr
Während die beiden Apps „Riff“ und „Slingshot“ weiterhin nutzbar sein sollen, wird der Betrieb der Chat-App „Rooms“ vollständig eingestellt. Quelle: dapd
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Während die beiden Apps „Riff“ und „Slingshot“ weiterhin nutzbar sein sollen, wird der Betrieb der Chat-App „Rooms“ vollständig eingestellt.

(Foto: dapd)

Menlo Park Facebook schraubt seine Ambitionen bei der Entwicklung zusätzlicher Apps zurück und hat drei Anwendungen aufgegeben. Dazu gehört die für anonyme Nutzung ausgelegte Chat-App „Rooms“, die vor gut einem Jahr gestartet worden war. Außerdem zog Facebook aus den App-Plattformen die Anwendung „Slingshot“ zurück – bereits den zweiten fehlgeschlagenen Versuch, mit Snapchat und seinen von alleine verschwindenden Fotos zu konkurrieren. Als dritte wurde am späten Montag die erst im April vorgestellte Video-App „Riff“ entfernt.

Vor kurzem schien es noch, Facebook wolle eine ganze Familie von Apps neben der Hauptanwendung für seine Plattform mit über 1,5 Milliarden Nutzern etablieren. Dafür wurde die experimentierfreudige Abteilung Creative Labs geschaffen. Jetzt wurde Creative Labs aufgelöst und es heißt, Elemente der Apps seien in die zentrale Anwendung eingeflossen. „Slingshot“ und „Riff“ sollen für die Nutzer, die sie installiert haben, weiter funktionieren. Bei „Rooms“ wird man ab dem 23. Dezember nur noch frühere Einträge lesen können. Zugleich betonte Facebook, es solle auch weiterhin neue Apps geben. Andere Anwendungen wie die Foto-App „Moments“ oder die Chat-App „Groups“ werden weiterhin unterstützt.

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    Apps, die alle haben möchten
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    Facebook-Messenger

    Seit Dezember 2012 bietet das soziale Netzwerk Facebook seinen Messenger auch als App an. Jeder Android-Nutzer kann ein Konto starten, in dem lediglich seinen Namen und seine Telefonnummer hinterlässt. Eine Verknüpfung des Messengers mit einem bestehenden Facebook-Konto ist nicht mehr notwendig. Das überzeugt die User: Zwischen dem ersten und dem dritten Quartal dieses Jahres ist die Zahl der Nutzer laut dem GlobalWebIndex um 107 Prozent gewachsen.

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    Foursquare

    Der Check-In-Dienst Foursquare, bei dem Nutzer sich gegenseitig über ihren aktuellen Aufenthaltsort informieren können, nimmt ebenfalls an Beliebtheit zu. Laut dem GlobalWebIndex ist die Zahl der Nutzer um 108 Prozent gestiegen.

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    Twitter

    Twitter hat im dritten Quartal einen Verlust von 64 Millionen Dollar bei Umsätzen von rund 168 Millionen Dollar geschrieben. Bei der App ist von Rückläufen dagegen nichts zu spüren: Die Nutzerzahlen nahmen von Januar bis Oktober um 109 Prozent zu. In Deutschland beläuft sich die Zahl der aktiven Twitterer laut GlobalWebIndex allerdings nur auf 2,4 Millionen. In den USA sind es dagegen 22,9 Millionen und in China weit über 35 Millionen Menschen.

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    Youtube

    Von unterwegs Videos schauen und kommentieren wird ebenfalls immer wichtiger für Smartphone-Nutzer. Dementsprechend installieren immer mehr Menschen die App der Google-Tochter YouTube. Statt einfach irgendwelche Zufallsvideos anzusehen, abonnieren immer mehr Nutzer sogenannte Channels, quasi digitale TV-Kanäle einzelner Nutzer. Das Fernsehen im Web vom mobilen Endgerät hat in der Zeit von Januar bis Oktober einen Zuwachs von 110 Prozent verzeichnet.

    (Foto: Reuters)
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    Skype

    Skype soll nach Angaben des Mutterkonzerns Microsoft eine Nutzerbasis von 280 Millionen besitzen. Und die App erfreut sich wachsender Beliebtheit: Die Zahl der Nutzer stieg von Januar bis Oktober um 111 Prozent.

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    Facebook

    Facebook hat den Sprung ins mobile Geschäft gepackt - und das obwohl viele Nutzer Angst vor einer Werbe-Offensive hatten. Die derzeitige mobile Reichweite wächst stetig. Allein die App verzeichnet Nutzerzuwächse von 115 Prozent.

    (Foto: dpa)
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    WhatsApp

    Deutlich höher in der Gunst der Smartphone-Nutzer steht WhatsApp - und das trotz der bekannten Sicherheitsmängel. So schrieb etwa das IT-Online-Magazin Golem, WhatsApp sei unsicher, am besten nutze man die App gar nicht. Die Zeitung Welt berichtete, dass auch ein Update die Sicherheit nicht erhöhe. Und sogar das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnte vor WhatsApp. Trotzdem nutzen 350 Millionen Menschen die App - und täglich kommen neue hinzu. So stieg die Zahl der Nutzer seit Jahresbeginn um 123 Prozent.

    (Foto: PR)
    • dpa
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