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Social Games Gute Geschäfte mit dem Spieltrieb

Internetspiele-Produzent Zynga steuert einen Großteil zum Facebook-Umsatz bei. Heute Abend legt Zynga die ersten Quartalzahlen seit dem Börsengang vor. Der Millionenerfolg mit „Hidden Chronicles“ könnte sich zeigen.
14.02.2012 - 18:14 Uhr Kommentieren
Der Spielehersteller Zynga ist für das Online-Netzwerk Facebook wichtig. Quelle: AFP

Der Spielehersteller Zynga ist für das Online-Netzwerk Facebook wichtig.

(Foto: AFP)

Düsseldorf Wer Kinder hat, ist mit dem Wesen der sogenannten Wimmelbücher vertraut: Auf dicht bebilderten Seiten werden Unmengen kleiner Alltagsszenen dargestellt und wollen entdeckt werden. Neu ist, dass auch erwachsene Menschen begeistert Bilderrätsel lösen – am Bildschirm.

Mit dem neuen Computerspiel „Hidden Treasures“ hat das erfolgsverwöhnte US-amerikanische Internet-Unternehmen Zynga innerhalb kürzester Zeit mehrere Millionen Anhänger gewonnen und liegt in den einschlägigen Hitparaden weit vorne.

Auf das Social Game kann via Facebook kostenfrei zugegriffen werden – und trotzdem stellt es ein potenzielles Milliardengeschäft dar. Wie bei früheren Erfolgen von Zynga, dem Konkurrenten Nexon aus Südkorea oder den Branchen-Urgesteinen Electronic Arts und Disney zahlen begeisterte Anwender bereitwillig für zusätzliche Funktionen. Stichwort: Suchtcharakter.

Fallen die auf diesem Weg generierten Zahlungen einzelner Spieler in den Bereich „Micropayments“, summieren sie sich angesichts großer Fanzahlen zu erklecklichen Erträgen.

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    Umgekehrt gilt allerdings auch, dass die Spieleproduzenten signifikante Nutzerzahlen erreichen müssen, um ihre immer aufwendigeren Entwicklungen zu refinanzieren. Gut 230 Millionen Internetnutzer greifen laut Firmenangaben monatlich auf Zynga-Anwendungen zu.

    Als Erfolgsgeheimnis der Social Games gilt deren Interaktivität: Die Spieler können sich mit ihren Online-Freunden messen oder virtuelle Güter tauschen – die oft mit ganz realen Währungen bezahlt werden müssen. Im Vergleich etwa zu dem nach wie vor populären Zynga-Spiel „FarmVille“ bietet „Hidden Chronicles“ eine stärker ausgefeilte Story, eine gefälligere Grafik und verzichtet auf Gewaltdarstellungen.

    Damit hat das „Hidden Object Game“ (zu deutsch: Wimmelbilder-Spiel) das Potenzial, auch neue Nutzergruppen anzusprechen – die überraschenderweise häufig weiblich sind, wie eine unlängst in der „Zeit“ zitierte Studie ergab.

    Zusammenarbeit mit klassischen Spielewarenherstellern
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