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Software-Update Apple schließt Sicherheitslücke bei iPhones und iPads

Am Samstag warnte Apple vor Sicherheitslücken beim iPhone und iPad. Nach einem Software-Update soll der Fehler nun behoben sein. Ob Hacker E-Mails oder gar Bankdaten abgefangen haben, ist noch nicht bekannt.
22.02.2014 Update: 23.02.2014 - 11:33 Uhr Kommentieren
iPhone 5S in einem Apple-Shop: Apple-Produkte sind sicher? Das war mal. Wie nun bekannt wurde, konnten Hacker Kommunikationsvorgänge abgreifen. Quelle: dpa

iPhone 5S in einem Apple-Shop: Apple-Produkte sind sicher? Das war mal. Wie nun bekannt wurde, konnten Hacker Kommunikationsvorgänge abgreifen.

(Foto: dpa)

San Francisco Apple hat mit einem Software-Update eine Sicherheitslücke in dem Betriebssystem seiner iPhones und iPads geschlossen. Der Fehler erlaubte es Angreifern unter Umständen, Daten abzufangen, die mit dem sicheren SSL-Protokoll übermittelt werden.

Die Lücke wird mit der am Wochenende bereitgestellten neuen System-Version iOS 7.0.6 gestopft. Sicherheitsexperten wiesen allerdings darauf hin, dass die Software OS X, mit der Apples Mac-Computer laufen, eine ähnliche Schwachstelle aufweise.

Es gab keine Angaben darüber, ob die Lücke ausgenutzt wurde. Die gesicherte Kommunikation über SSL stand laut Unterlagen des Informanten Edward Snowden auch im Visier des US-Geheimdienst NSA.

Am Samstag hatte Apple hat vor der schweren Sicherheitslücke bei mobilen Geräten gewarnt. Hacker könnten Zugriff auf E-Mail und andere Kommunikationsvorgänge erhalten, die eigentlich verschlüsselt sein sollten. Falls Angreifer Zugriff auf das gleiche Netzwerk wie der Nutzer haben – beispielsweise durch die Nutzung einer ungeschützten WLAN-Verbindung in einem Restaurant – könnten sie die Kommunikation zwischen dem Nutzer und geschützten Webseiten abfangen oder sogar modifizieren.

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    Ein Hacker könnte so zum Beispiel E-Mails oder Bankdaten abgreifen, warnte der Kryptographie-Professor Matthew Green von der Johns Hopkins University. „Es ist genauso schlimm wie man sich das vorstellt“. Wann und wie Apple von dem Problem erfuhr, teilte der Konzern nicht mit.

    • rtr
    • dpa
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