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Softwarekonzern SAP muss bei Cybersicherheit nachbessern

Eine interne Untersuchung hat gezeigt, dass einige SAP-Cloud-Anwendungen Mängel bei der IT-Sicherheit aufweisen. Neun Prozent der Kunden seien betroffen.
05.05.2020 Update: 05.05.2020 - 10:51 Uhr Kommentieren

Walldorf Der Softwarekonzern SAP muss bei der Sicherheit etlicher Cloud-Produkte nachbessern. Ein oder mehrere vertraglich vereinbarte oder gesetzlich vorgeschriebene IT-Sicherheitsstandards würden derzeit nicht erfüllt, teilte das Unternehmen am späten Montagabend in Walldorf mit.

Dies sei im Rahmen einer internen Untersuchung zu Tage getreten, die nicht als Reaktion auf einen Sicherheitszwischenfall vorgenommen worden sei, erklärte der Softwarehersteler. Zwar dauere die Überprüfung noch an, das Unternehmen gehe jedoch derzeit nicht davon aus, dass aufgrund der festgestellten Mängel Daten von SAP-Kunden kompromittiert worden seien.

Betroffen sind zum die Zukäufe Success Factors, Concur und Callidus Cloud, zum anderen die intern entwickelten Produkte Cloud for Customer / Sales Cloud, SAP Cloud Platform und Analytics Cloud.

Die Maßnahmen sollen im zweiten Quartal abgeschlossen werden. Die Kosten für die notwendigen Maßnahmen zur Schließung der Sicherheitslücken erfordern dem Konzern zufolge keine Änderung des aktuellen Finanzausblicks für das Geschäftsjahr 2020.

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    Rund neun Prozent der 440.000 Kunden sind nach Einschätzung von SAP von den Sicherheitsmängeln betroffen, also knapp 40.000. Der Softwarehersteller will sie individuell informieren.

    Verkauf der Sparte SDI

    Im Zuge des Effizienzprogramms hat SAP zudem dem Verkauf eines Geschäftsbereichs angekündigt: Der Softwarehersteller trennt sich von seiner Sparte für Cloud-basierte Kommunikationsprodukte.

    SAP Digital Interconnect (SDI) werde für 225 Millionen Euro an das schwedische Unternehmen Sinch AB verkauft, teilte der Konzern am Dienstag mit. SDI bietet unter anderem in seinen Geschäftsbereich „Programmierbare Kommunikation“ Kundenbindung über Kanäle wie SMS, Push-Nachrichten, E-Mail, WhatsApp- und WeChat-Nachrichten sowie Viber an.

    Dazu kommen noch die Bereiche „Carrier Services“ mit einer Reihe von geschäftskritischen Diensten für Mobilfunkbetreiber und „Cloud Solutions“ für Unternehmen. SDI hat seinen Hauptsitz in der San Francisco Bay Area. Die Sparte geht auf die Firma Mobile 365 zurück, deren Geschäft SAP im Rahmen der Übernahme von Sybase 2008 mit übernahm.

    Der Dax-Konzern will die Profitabilität deutlich steigern. In diesem Zuge will er Dopplungen im Portfolio beseitigen und sich von Randbereichen trennen.

    Mehr: Seit Kurzem führt der 39-jährige Christian Klein SAP allein. Er spricht über die Gründe für das Ende der Doppelspitze und erklärt, wo er in der Corona-Pandemie Chancen für den Softwarehersteller sieht.

    • dpa
    • chk
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