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Softwarekonzern SAP will mit Erlösen aus Qualtrics-Börsengang die Schulden senken und die Dividende erhöhen

Der IPO der US-Tochter spült rund knapp Milliarden Dollar in die Kasse. Finanzchef Luka Mucic hofft auf einen höheren Börsenwert für SAP.
29.01.2021 - 07:31 Uhr Kommentieren
Unter dem Strich verdoppelte sich der Nettogewinn des Softwarekonzerns. Quelle: dpa
SAP-Zentrale

Unter dem Strich verdoppelte sich der Nettogewinn des Softwarekonzerns.

(Foto: dpa)

Walldorf, Berlin Europas größter Softwarekonzern SAP will mit den Erlösen aus dem US-Börsengang seiner Marktforschungstochter Qualtrics vorwiegend die Schulden senken. Allerdings werde man dem Aufsichtsrat auch eine Erhöhung der Dividende vorschlagen, sagte Finanzchef Luka Mucic am Freitag in einer Telefonkonferenz.

SAP hat mit dem Anteilsverkauf nach Angaben von Mucic am Vortag rund 2,4 Milliarden US-Dollar (2,0 Milliarden Euro) Erlös erzielt. 500 Millionen Dollar davon würden Qualtrics als Liquidität zur Verfügung gestellt, rund 1,9 Milliarden flössen nach Walldorf, sagte Mucic.

Für das Jahr 2019 hatte SAP eine Dividende von 1,58 Euro gezahlt. In aller Regel legt das Unternehmen im Februar den offiziellen Dividendenvorschlag vor.

Der Börsengang an der Nasdaq bietet Qualtrics nach Einschätzung von SAP-Chef Christian Klein „besten Chancen zu wachsen“. Der „sehr erfolgreiche“ Börsengang verdeutliche, dass Investoren genauso viel Potenzial in Qualtrics sähen wie wir, sagte Klein am Freitag gegenüber Journalisten. Die US-Tochter wurde bei ihrem Debüt an der US-Technologiebörse Nasdaq mit fast 21 Milliarden Dollar bewertet. Dies sei eine gute Gelegenheit für Investoren, den Marktwert von SAP zu überdenken, sagte Mucic.

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    SAP hat mit der Pandemie und strategischen Kehrtwenden ein turbulentes Jahr hinter sich. Der Umsatz ging wegen der Zurückhaltung von Kunden und wegen Wechselkurseffekten leicht zurück, das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern wuchs kaum.

    Grafik

    Unter dem Strich kletterte der Nettogewinn allerdings um über die Hälfte auf 5,3 Milliarden Euro, unter anderem weil SAP im Jahr zuvor viel Geld für einen Stellenabbau ausgegeben hatte. Zudem wurden wegen des sinkenden Aktienkurses weit weniger Ausgaben fällig für die aktienbasierte Vergütung von Mitarbeitern.

    SAP bestätigte damit die am 14. Januar veröffentlichten Quartals- wie auch Jahreszahlen und den Ausblick für das laufende Jahr.

    Mehr: Christian Kleins Coup: SAP stärkt Cloud-Geschäft mit einem Milliardendeal

    • dpa
    • rtr
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