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Soziales Netzwerk Facebook will Anzeige von Werbung deutlicher erklären

Warum welche Werbeanzeige im Newsfeed auftaucht, soll bei Facebook transparenter werden – und auch die Quellen, von denen die persönlichen Daten stammen.
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Die Funktion „Warum sehe ich diese Werbeanzeige?“ gibt es schon seit vier Jahren – sie soll verbessert werden. Quelle: dpa
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Die Funktion „Warum sehe ich diese Werbeanzeige?“ gibt es schon seit vier Jahren – sie soll verbessert werden.

(Foto: dpa)

BerlinFacebook will seinen Nutzern noch detaillierter erklären, warum sie bestimmte Werbung zu sehen bekommen. Dafür wird im Newsfeed in der App und im Webbrowser die Funktion mit dem Namen „Warum sehe ich diese Werbeanzeige?“ erweitert, teilte das weltgrößte Online-Netzwerk am Donnerstag mit.

Zusätzlich werde es neue Funktionen geben, die es Nutzern ermöglichen, mehr Informationen in ihren Werbeeinstellungen anzusehen und anzupassen.

Im April hatte Facebook schon die Funktion „Warum sehe ich diesen Beitrag?“ für herkömmliche Inhalte im News Feed eingeführt, die nicht auf Werbeanzeigen beruhen. Die Funktion „Warum sehe ich diese Werbeanzeige?“ gibt es schon seit vier Jahren. Bislang konnten die Facebook-Anwender aber nur sehen, an welche Bevölkerungsgruppe sich die Werbung richtet oder ob der Besuch einer Webseite die Schaltung der Anzeige ausgelöst hat.

Künftig sollen zusätzliche Kriterien angeben werden, etwa die Zielvorgaben des Werbetreibenden. Als Beispiel nannte das Netzwerk, „Anwender, bei denen Facebook davon ausgeht, dass sie sich für Einkaufen und Gesundheit interessieren, aus den USA stammen und 18 Jahre oder älter sind“. Dabei würden auch die Quellen für diese Annahmen transparent gemacht.

Künftig könne man auch die Werbetreibenden sehen, die eine Liste mit den Kontaktdaten der Anwender hochgeladen und diese dann mit Werbung adressiert haben - etwa ein Fitnessstudio, das eine Liste von Kunden-E-Mails hochgeladen und für Werbezwecke verwendet hat.

Mehr: Max Schrems hat einst das Datenschutzabkommen Safe Harbor zu Fall gebracht. Jetzt kämpft er erneut gegen Facebook und den Transfer der Daten von EU-Bürgern in die USA.

  • dpa
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