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Soziales Netzwerk Facebook will manipulierte Videos wie Deepfakes entfernen

Der Konzern möchte deutlicher zwischen Parodien und aus politischen Gründen manipulierten Videos unterscheiden – gerade vor der US-Präsidentenwahl.
07.01.2020 - 09:26 Uhr Kommentieren
Vor der US-Präsidentenwahl im November stehen soziale Medien unter Druck, verstärkt gegen Deepfakes vorzugehen. Quelle: AP
Facebook

Vor der US-Präsidentenwahl im November stehen soziale Medien unter Druck, verstärkt gegen Deepfakes vorzugehen.

(Foto: AP)

Bangalore Facebook will künftig sogenannte Deepfakes und andere manipulierte Videos aus dem sozialen Netzwerk entfernen. Davon ausgenommen seien Filme, bei denen es sich um Parodien oder Satire handele, erklärte der US-Konzern in einem Blog vom Montag.

Facebook reagierte zunächst nicht auf Anfragen, wie die Unterscheidung zwischen Deepfakes und Parodien oder Satire gemacht werden soll. Deepfakes sind mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz manipulierte Videos. Darin werden Gesichter getauscht und Menschen Worte in den Mund gelegt, die sie nicht gesagt haben.

Auch werden Handlungen gezeigt, die mit den jeweiligen Personen nie stattgefunden haben. Vor der US-Präsidentenwahl im November stehen soziale Medien unter Druck, verstärkt gegen solche Filme vorzugehen. Im vergangenen Jahr hatte Facebook sich geweigert, ein manipuliertes Video zu löschen, das die Chefin der Demokraten im Repräsentantenhaus, Nancy Pelosi, zeigt.

Die Widersacherin von US-Präsident Donald Trump scheint darin zu lallen und sich immer wieder zu versprechen. Unabhängig davon werfen die Demokraten Facebook zudem vor, dass die Plattform Wahlwerbespots nicht auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüfen will.

Doch der Konzern von Mark Zuckerberg steht auch bei Trumps Republikanern in der Kritik. Sie beschuldigen das soziale Netzwerk, konservative Meinungen auszublenden. Facebook weist dies zurück. Ob das umstrittene Pelosi-Video nun gelöscht wird, blieb zunächst unklar.

Mehr: Das Netzwerk hat seine Software zum Erkennen von Hassrede erheblich verbessert. Doch bei der Löschung von gefälschten Accounts gingen die Zahlen zurück.

  • rtr
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