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Sicherheitspexerten Amazons Cloud-Musikdienst erlaubt unsichere Passwörter

Nutzer von Amazons neuem Cloud-Musikdienst können wegen mangelhafter Passwort-Sicherheit nach Einschätzung von Experten leichter Opfer von Phishing-Attacken werden.
05.04.2011 - 13:04 Uhr Kommentieren
Amazons Cloud-Musikdienst erlaubt auch die Verwendung unsicherer Passwörter, kritisieren Sicherheitsexperten. Quelle: Screenshot

Amazons Cloud-Musikdienst erlaubt auch die Verwendung unsicherer Passwörter, kritisieren Sicherheitsexperten.

(Foto: Screenshot)

München Amazon akzeptiere bei seinem „Cloud Drive“ auch unsichere und leicht knackbare Passworter wie „Passwort“ oder „123456“, warnte der Antiviren-Software-Hersteller F-Secure. Zusammen mit der E-Mail-Adresse des Nutzers, die als Benutzername verwendet wird, könnten Hacker per E-Mail-Phishing leicht an die im Nutzerkonto hinterlegten Daten kommen, so die Sicherheitsexperten. Erleichtert würden Späh-Attacken auf die Nutzerkonten auch dadurch, dass man das Passwort mehrmals hintereinander falsch eingeben könne, ohne dass der Zugang gesperrt werde.

Amazon hatte seinen neuen Musikdienst „Cloud Drive“ vergangene Woche zunächst für seine US-Kunden an den Start gebracht. Nutzer erhalten fünf Gigabyte kostenlosen Speicherplatz in der „Wolke“, die sich für je einen Dollar pro Gigabyte auf bis zu ein Terabyte erweitern lassen. Dort gespeicherte Musikbibliothek lässt sich anschließend von allen Geräten aus abspielen.

Mit Amazons neuem Dienst können Nutzer ihre Musik auf Server des Konzerns hochladen - und von dort aus über den „Cloud Player“ auf jedem beliebigen Computer abspielen. Aber auch Alben, die man im MP3-Shop des Online-Händlers kauft, werden automatisch auch auf der virtuellen Festplatte („Cloud Drive“) bei Amazon gespeichert. Unter anderem in der „New York Times“ zweifelten Manager mehrerer Plattenfirmen anonym an, ob dieses Nutzungsszenario von den aktuellen Amazon-Lizenzen auf ihre Songs abgedeckt ist. Ein Sprecher von Sony Music ging noch weiter und zeigte sich in der „Financial Times“ enttäuscht, dass Amazon einen Dienst ohne entsprechende Lizenz anbiete.

Auch Google und Apple sollen derzeit an ähnlichen Cloud-Musikdiensten arbeiten.

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    • dpa
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