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Sprachassistent „Portal“ Mit Facebook sprechen und damit Geld verdienen

Facebook beteiligt Nutzer an der Entwicklung seines Sprachassistenten – und reagiert damit auf die Kritik, User belauscht zu haben.
21.02.2020 - 14:24 Uhr Kommentieren
Will mit Hilfe seiner Nutzer seinen Sprachassistenten verbessern. Quelle: Reuters
Facebook

Will mit Hilfe seiner Nutzer seinen Sprachassistenten verbessern.

(Foto: Reuters)

Düsseldorf Facebook will die Software seines Sprachassistenten „Portal“ verbessern und Nutzer dafür bezahlen, wenn sie das Unternehmen dabei unterstützen. Über Facebooks Marktforschungs-App „Viewpoint“ können sich User daran beteiligen. Dort können sie an Umfragen teilnehmen und kleine Aufgaben lösen. Auf diese Weise sammeln Facebook-Nutzer Punkte bei Viewpoint.

Ab einem bestimmten Punktewert wird ihnen per Paypal eine Vergütung gutgeschrieben. Für die Sprachaufnahmen hat Facebook eine neue Aufgabe mit der Bezeichnung „Pronunciations“ in Viewpoint eingerichtet. Die Aufgabe ist einfach: Zunächst muss ein Facebook-Nutzer „Hey Portal“ einsprechen, dann den Vornamen eines Freundes aus dessen Freundesliste. Jede Ansage muss zweimal wiederholt werden.

Die Aufgabe gilt als erfüllt, wenn zehn Personen aus der eigenen Freundesliste eingesprochen werden. Sprachassistenten wie der von Facebook sind auf solche Aufnahmen angewiesen. Sie sind eine Art Trainingsmaterial für die Spracherkennungssoftware, über die der Algorithmus stetig verbessert wird.

Mit der Spracherkennungs-Aufgabe reagiert das digitale Netzwerk auf die Kritik, dass das Unternehmen Nutzer heimlich belauscht haben soll, um seinen Sprachassistenten zu verbessern. Auch andere Tech-Konzerne wie Google oder Amazon haben über ihre Sprachassistenten Aufnahmen angefertigt und anschließend transkribieren lassen, ohne ihre Nutzer darüber zu informieren.

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    Viel Geld können Facebook-User mit der Spracherkennungsaufgabe bei Viewpoint allerdings nicht verdienen. Eine Aufnahmereihe mit zehn eingesprochenen Namen bringt 200 Punkte bei Viewpoint. Ab 1000 Punkten schüttet Facebook Geld aus – und zwar umgerechnet fünf Euro. Bislang beschränkt sich der Facebook-Datenhandelsmarkt zudem auf die USA. In Deutschland wird Viewpoint erst im Laufe des Jahres eingeführt.

    Mehr: Zahlreiche Unternehmen haben Facebooks Kryptowährungs-Vorhaben bereits den Rücken gekehrt. Doch Shopify will der Libra Association beitreten.

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