Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Start-up-Investor Rocket Internet macht mehr Gewinn und steigt bei Online-Plattform Jumia aus

Für 2019 kann der Investor eine deutliche Gewinnsteigerung vermelden. Rocket Internet hat einige Firmenanteile verkauft, will aber weiter investieren.
02.04.2020 - 10:11 Uhr Kommentieren
Der Investor konnte im seinen Gewinn im vergangenen Jahr um 43 Prozent steigern. Quelle: dpa
Rocket Internet

Der Investor konnte im seinen Gewinn im vergangenen Jahr um 43 Prozent steigern.

(Foto: dpa)

Berlin Der Berliner Start-up-Investor Rocket Internet machte im vergangenen Jahr einen Gewinn von 280 Millionen Euro und damit 43 Prozent mehr als 2018. Trotz der Coronavirus-Krise, die sich laut Finanzchefin Bettina Curtze sicherlich negativ auf viele Start-ups auswirken wird, will das Unternehmen weiterhin in Unternehmen investieren sowie Start-ups gründen. Zuletzt ist es vor allem bei letzteren relativ ruhig um die Berliner geworden.

Man erwarte eine höhere Insolvenzquote als in den Vorjahren, teilte Vorstandschef Oliver Samwer am Donnerstag den Aktionären mit. Aus seiner Sicht werden bei vielen Beteiligungen die Umsätze langsamer steigen oder sogar sinken. „Allerdings haben wir Kapital zur Verfügung, um weiterhin attraktive Unternehmen und hervorragende Teams zu unterstützen“, hob Samwer hervor. Viele erfolgreiche Unternehmen seien in Rezessionszeiten gegründet worden.

Rocket Internet hat sich inzwischen von seiner Beteiligung an der afrikanischen Online-Plattform Jumia getrennt. Der Ausstieg sei zwischen November und der Zeit vor dem Corona-Ausbruch erfolgt, sagte Finanzchefin Curtze am Donnerstag. Details zu den Einnahmen oder dem genauen Zeitpunkt nannte sie nicht.

Im November war Rocket noch mit elf Prozent an dem weiterhin Verluste schreibenden afrikanischen Amazon-Konkurrenten beteiligt, der vor rund einem Jahr an die New Yorker Börse gegangen war und sich seither auf Talfahrt befindet.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Als bekannteste Start-ups bleiben damit noch Home24 sowie die Global Fashion Group, die beide börsennotiert sind, in Rockets Portfolio. Anteile an anderen Firmen wie dem Kochbox-Lieferanten Hello Fresh haben die Berliner ebenfalls bereits verkauft. Gerüchte, wonach Rocket Internet sich von der Börse zurückziehen könnte, wollte Curtze nicht kommentieren.

    Das Unternehmen ist im Oktober 2014 zu einem Ausgabekurs von 42,50 Euro an die Börse gegangen, erreichte diesen Preis seit Juni 2015 aber nicht mehr. Am 31. März beliefen sich die liquiden Mittel der Berliner auf 2,1 Milliarden Euro, während die Marktkapitalisierung bei rund 2,6 Milliarden Euro lag. Bisher hält Rocket Internet daran fest, dass die Hauptversammlung am 15. Mai stattfindet.

    Mehr: Der Rocket-Gründer holt sich Soheil Mirpour als neuen Vorstand an seine Seite.

    • rtr
    • dpa
    Startseite
    Mehr zu: Start-up-Investor - Rocket Internet macht mehr Gewinn und steigt bei Online-Plattform Jumia aus
    0 Kommentare zu "Start-up-Investor: Rocket Internet macht mehr Gewinn und steigt bei Online-Plattform Jumia aus"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%