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Streit um Videospiel Apple muss Epic-Games-Spiel Fortnite nicht wieder in den App Store aufnehmen

Apple verdient an allen Käufen, die über den App Store getätigt werden. Ein Spielehersteller will das nicht hinnehmen, scheitert vor Gericht allerdings vorerst.
10.10.2020 - 12:52 Uhr Kommentieren
Apple verdient an allen Käufen, die über den App Store abgewickelt werden. Quelle: Reuters
App Store auf einem Apple-Smartphone

Apple verdient an allen Käufen, die über den App Store abgewickelt werden.

(Foto: Reuters)

Oakland Der US-Technologiekonzern Apple muss das Onlinespiel Fortnite des Herstellers Epic Games nach einem Gerichtsurteil nicht wieder in den App Store seiner Smartphones aufnehmen. Allerdings dürfe Apple den Entwickler-Werkzeugen von Epic Games, die auch von vielen anderen Spieleentwicklern genutzt werden, nicht schaden, urteilte Bundesrichterin Yvonne Gonzalez Rogers im kalifornischen Oakland. Epic Games habe bereits angekündigt, Rechtsmittel einzulegen, so die Nachrichtenagentur Bloomberg.

Vorausgegangen war dem Urteil ein Streit, der sich im Wesentlichen um eine Bezahlfunktion innerhalb der Fortnite-App drehte. Das Entwicklerstudio Epic Games hatte es App-Nutzern ermöglicht, direkt in der Anwendung Einkäufe zu tätigen und umging so das zentrale Apple-Bezahlsystem, über das der Konzern an jedem Kauf in den Apps verdient. In der Regel behält Apple 30% der Kaufsumme als Provision ein.

Mit Fortnite hat Epic Games eines der beliebtesten Videospiele aller Zeiten entwickelt und kritisiert Apple schon länger dafür, dass das Unternehmen mit dem App Store ein Quasi-Monopol inne habe. Apple ermöglicht es App-Anbietern nicht, ihre Programme über Websites oder andere Download-Portale anzubieten. Zusammen mit dem Musik-Streamingdienst Spotify und weiteren Digitalunternehmen fordert Epic Games Apple dazu auf, diese marktdominierende Position aufzugeben. So könnten die App-Anbieter mehr Geld mit ihren Dienstleistungen verdienen. Apple wehrt sich bislang gegen die Forderungen.

Mehr: Einige App-Entwickler haben sich gegen den Tech-Konzern verbündet. Die „Coalition for App Fairness“ fordert neue Regeln – nicht ganz uneigennützig.

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