Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest Pornografie im Internet gefährdet Jugendliche

Fast jeder zweite Jugendliche ist 2004 im Internet einmal mit pornografischen Seiten in Berührung gekommen, 2000 war es annähernd jeder Dritte. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs).
Pornoseite Quelle: dpa

Eine Mitarbeiterin der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften kontrolliert eine Webseite (Archivbild).

(Foto: dpa)

dpa STUTTGART. Die Studie wurde am Mittwoch bei einer Fachtagung „Jugendmedienschutz im Internet“ in Stuttgart vorgelegt. Bei 8,5 Mill. in Deutschland gemeldeten Domänen sei es eine Herausforderung für Gesetzgeber und Eltern, Jugendliche vor gefährdenden Inhalten zu schützen, meinte Günter Mächtle, Experte des baden-württembergischen Sozialministeriums.

70 Prozent der Eltern wüssten nicht, welche Internetseiten ihre Kinder anklicken. Dabei hätten vier von fünf Kindern beim Chat anzügliche Angebote erhalten oder seien sexuell belästigt worden.

Gesetzlich ist der Jugendschutz im Internet seit dem 1. April 2003 durch den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag der Länder und das Jugendschutzgesetz des Bundes geregelt. Für die Umsetzung ist die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) zuständig. Deren Vorsitzender Prof. Wolf-Dieter Ring sagte, seit seinem Bestehen habe das Gremium bei 530 von 685 geprüften Fällen jugendgefährdende Inhalte festgestellt. Durch Überzeugungsarbeit seien die Anbieter zum Löschen der Inhalte bewegt worden. Künftig sollten Sicherheitssysteme Jugendlichen den Zugriff auf pornografische Seiten verwehren.

Startseite
Serviceangebote