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Tech-Industrie Amazon, Apple und Google entwickeln gemeinsamen Smarthome-Standard

Die Konzerne wollen die Verbindung verschiedener Geräte im vernetzten Zuhause vereinfachen. Der neue Standard soll ohne Lizenzgebühren verfügbar sein.
18.12.2019 - 17:12 Uhr Kommentieren
Alexa hat sich bereits zu einer wichtigen Schnittstelle entwickelt. Quelle: dpa
Amazons Echo-Lautsprecher

Alexa hat sich bereits zu einer wichtigen Schnittstelle entwickelt.

(Foto: dpa)

New York Die Smarthome-Rivalen Amazon, Apple und Google tun sich zusammen, um mit einem neuen offenen Standard die Verbindung verschiedener Geräte im vernetzten Zuhause zu vereinfachen. Bislang funktionieren vernetzte Lampen, Thermostate, Sicherheitskameras oder Türschlösser zum Teil nur in Systemwelten einzelner Anbieter, sind aber oft untereinander nicht kompatibel.

Der neue Standard solle auf dem Internetprotokoll basieren und ohne Lizenzgebühren für alle verfügbar sein, teilten die beteiligten Unternehmen am Mittwoch mit. Zu den Mitgliedern der Arbeitsgruppe gehören unter anderem auch Ikea, Samsungs Heimvernetzer SmartThings, der Chipspezialist NXP sowie der Hersteller der vernetzten „Hue“-Lampen, die Philips-Abspaltung Signify.

Bis Verbraucher von dem neuen Standard profitieren, wird allerdings noch einige Zeit vergehen: Die Arbeitsgruppe der Unternehmen will bis Ende 2020 zunächst die Spezifikationen festlegen und eine erste Referenzumsetzung präsentieren. Zum Einsatz kommen sollen sowohl WLAN als auch Bluetooth.

Die Idee sei, einen ergänzenden Standard zu heutigen Technologien zu schaffen, erläuterte die Arbeitsgruppe. Amazon, Apple und Google verpflichteten sich zugleich, bisherige Geräte weiterhin zu unterstützen.

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    Die Smarthome-Plattformen der großen Player wie Apples Homekit oder Amazons Sprachassistentin Alexa hatten sich bereits zu einer wichtigen Schnittstelle entwickelt, über die Verbraucher Technik verschiedener Anbieter einbinden und bedienen können. Sie sollen im neuen Projekt genauso unterstützt werden wie Googles Protokoll Weave sowie der bereits oft verwendete „Dotdot“-Standard der Zigbee-Allianz.

    Mehr: Das vernetzte Zuhause ist vorerst eine Zukunftsvision, meint Handelsblatt-Reporterin Larissa Holzki. Was die Technik momentan kann, gehe an den echten Bedürfnissen der Nutzer noch vorbei.

    • dpa
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