Telekom verstärkt Kampf gegen Dialer Dialer weichen auf Auslandsrufnummern aus

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Die unerwünschten Verbindungen werden in aller Regel zu exotischen Staaten und Inseln aufgebaut, was die juristische Verfolgung extrem erschwert. So finden sich darunter Länder wie Sao Tome und Principe im Atlantischen Ozean (Ländervorwahl: 00-239), Guinea Bissau in Westafrika (00-245), Diego Garcia im Indischen Ozean (00-246) oder Nauru im Pazifischen Ozean (00-674). Dem Geschädigten wird für jede angefangene Minute einer solchen Verbindung 1,49 € berechnet, wobei nach maximal 32 Minuten die Verbindung abgebrochen wird.

Das BSI rät den Kunden, die in ihrer Telefon-Rechnung eine dieser Nummern vorfinden, gegen die entsprechenden Abrechnungspositionen ihrer Telefonrechnung beim zuständigen Netzbetreiber Einspruch zu erheben. Die Telekom-Tochter T-Com hat dem Vernehmen nach zugesagt, dass die Einwendungen gegen die als auffällig in Erscheinung getretenen Rufnummern im Rahmen einer Kulanzregelung berücksichtigt werden. Neben der schriftlichen Einwendung sollte eine so genannte "Mahnsperre" beantragt werden.

Auf die wachsende Bedrohung hat die Telekom jetzt zudem auch mit drastischeren Mitteln reagiert. Wie die Festnetztochter T-Com mitteilte, werden Verbindungen zu diversen Kleinstaaten und Inselrepubliken, die in den vergangenen Wochen verstärkt von verbotenen Dialerprogrammen angewählt worden waren, gekappt. Betroffen sind neben den oben genannten Ländern auch der Satellitenfunkdienst Emsat.

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