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Telekombranche Vodafone ist Schlusslicht im Festnetz-Test

Der Netzbetreiber liefert in einem wichtigen Test weniger Leistung, als er verspricht. Es ist bereits das zweite Mal, dass Vodafone mau abschneidet.
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Schon im Vorjahr hatte der Konzern als Schlusslicht abgeschlossen. Quelle: dpa
Vodafone-Deutschlandzentrale in Düsseldorf

Schon im Vorjahr hatte der Konzern als Schlusslicht abgeschlossen.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Alle Netzbetreiber in Deutschland werben mit vollmundigen Versprechen um Kunden. Vodafone tritt besonders selbstbewusst auf. Viele Tarife vermarktet der Konzern unter dem Versprechen „Giga“. Doch beim jährlichen Festnetztest des Magazins „Connect“, der dem Handelsblatt vorab vorlag, landete die Firma auf dem letzten Platz. Die Leistung sei schwächer als versprochen, monierten die Tester.

Das ist ein Rückschlag für den Konzern. Denn er trifft Vodafone bereits das zweite Mal. Schon im Vorjahr hatte Vodafone als Schlusslicht abgeschlossen. Damals hatte Vodafone-Deutschlandchef Hannes Ametsreiter dazu im Interview mit dem Handelsblatt gesagt: „Zu der Zeit des Tests wurde ein Update unserer Modems durchgeführt.“ Er fügte an: „Das müssen wir das nächste Mal besser machen.“

Das scheint Vodafone noch nicht gelungen zu sein. Die Tester kritisierten vor allem schwache Leistungen bei den Daten der Tarife: „Hier fielen zum Teil zu geringe Upload-Bandbreiten im Verhältnis zum vertraglich vereinbarten Wert auf.“ Insgesamt vergab das Magazin für Vodafone 808 Punkte.

Auf den Spitzenplatz schaffte es bei dem „Connect“-Test Unitymedia (1000 Punkte), gefolgt von der Deutschen Telekom (879 Punkte) sowie 1&1 auf dem dritten Platz (872 Punkte) und Telefónica mit der Marke O2 auf dem vierten Platz (850 Punkte).

So steht es um die Qualität von Hotlines
Hotlines im Test
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Trotz Chat, Facebook, Twitter & Co.: Die klassische Telefonberatung dient den meisten Menschen auch im Zeitalter der Digitalisierung noch immer als erste Anlaufstelle. Aus diesem Grund hat das Magazin Connect (Ausgabe 4/17) die Call-Center der deutschen, österreichischen und Schweizer Netzbetreiber sowie der elf größten deutschen Alternativ-Anbieter unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse im Überblick.

(Foto: imago stock&peopleimago)
Zur Auswahl:
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Im Fokus steht hier das Thema Kompetenz und Erreichbarkeit. Der Connect-Test ist deutlich ausführlicher und wir beschränken uns nur auf einige wenige Aspekte. Wer sich die Ergebnisse detaillierter anschauen möchte, findet sie in der Ausgabe 4/17 oder online unter folgendem Link: Hotlines im Test.

(Foto: dpa)
So wurde getestet
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Alle Netzbetreiber wurden von 330 Testern jeweils fünf Mal mit je zehn unterschiedlichen Fragestellungen zu unterschiedlichen Zeiten kontaktiert - pro Anbieter also 50 Kontakte. Die deutschen Alternativ-Anbieter (Yourfone, Congstar, Smartmobil, Mobilcom-Debitel, 1&1, Lidl, Tchibo, Blau, Aldi, Klarmobil und Otelo) wurden jeweils fünf Mal mit je fünf unterschiedlichen Fragen traktiert - macht 25 Fragen pro Anbieter.

(Foto: dpa)
O2: befriedigend
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Gemessen an der Kundenzahl ist der Münchner Netzbetreiber der größte Anbieter: 44 Millionen. Die Berater sind kompetent und freundlich, lediglich die Erreichbarkeit ist indiskutabel. "Die Hotline war schlichtweg kaum erreichbar", heißt es in dem Test. "In den meisten Fällen war selbst nach 20 Minuten Wartezeit kein Durchkommen möglich."

Durchschnittliche Wartezeit in Minuten: 6:45.
Gesamturteil: befriedigend.

(Foto: Reuters)
Deutsche Telekom: gut
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Der Bonner Platzhirsch kann mit guter Beratung punkten, doch bei der Erreichbarkeit gibt es laut Connect noch "Optimierungsbedarf." So blieben von 50 Kontaktversuchen 18 Anrufe ohne Erfolg.

Durchschnittliche Wartezeit in Minuten: 3:46.
Gesamturteil: gut.

(Foto: AP)
Vodafone: sehr gut
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Das Vodafone-Team überzeugt die Tester auf allen Ebenen und zeigt sich am besten Aufgestellt. Kein Testanruf ging ins Leere und es gab auch keine lange Warteschleife.

Durchschnittliche Wartezeit in Minuten: 2:12.
Gesamturteil: sehr gut.

(Foto: AFP)
Otelo: befriedigend
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Die Vodafone-Zweitmarke schneidet mit befriedigend ab und muss, so die Tester, im Service noch einiges bei der Kompetenz und der Erreichbarkeit ändern. Vor allem bei Fragen abseits vom Schema F sollen sich die Hotline-Mitarbeiter leicht überfordert gezeigt haben.

Durchschnittliche Wartezeit in Minuten: 4:02.
Gesamturteil: befriedigend.

(Foto: Screenshot)

Mehr: Der Aachener E-Auto-Bauer Ego präsentiert eine 5G-Produktion. Noch wird das Werk aber mit 4G betrieben – denn ein 5G-Netz gibt es dort noch nicht.

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