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Telekommunikation Chef-Regulierer für freie Preise im Hochgeschwindigkeitsnetz

Die von der Regierung beabsichtigte Freigabe der Preise für das von der Deutschen Telekom geplante Hochgeschwindigkeitsnetz wird vom Präsidenten der Bonner Regulierungsbehörde begrüßt.

dpa BONN. Chefregulierer Matthias Kurth sagte der „Welt am Sonntag“: „Ich sehe durchaus die Berechtigung der Deutschen Telekom, für eine risikoreiche Investition auch einen höheren Ertrag zu erwarten.“

Allerdings will Kurth zunächst abwarten, ob die Hochgeschwindigkeitsübertragung durch Glasfaserkabel auch zu neuen Produkten und damit zu einem neuen Markt führt. Nur dann sei eine Freigabe der Preise gerechtfertigt: „Die Technologie darf für uns keine Rolle spielen“, sagte Kurth der Zeitung. Der Regulierer will einen Kompromiss mit der Europäischen Kommission suchen, die für eine sofortige Regulierung der Glasfaser-Preise ist.

Bei den Durchleitungspreisen für Strom und Gas will die Regulierungsbehörde zur Mitte nächsten Jahres eingreifen: „Unsere Entscheidung in der Stromentgeltprüfung wollen wir im Mai verkünden“, sagte Kurth. „Die Ergebnisse für den Gasmarkt kommen drei Monate später.“ Die Regulierungsbehörde hält die Durchleitungspreise der Energieunternehmen für deutlich überhöht: „Es herrscht wohl auch in der Branche Einigkeit darüber, daß es erhebliche Sparpotentiale gibt“, sagte Kurth der Zeitung.

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