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Telekommunikation Colorado zieht Einwände gegen Fusion von T-Mobile US und Sprint zurück

Der US-Bundesstaat will den Plan verwerfen, sich den Klagen vor dem Bundesgericht New York anzuschließen. Im Gegenzug sollen allerdings Tausende Jobs zugesichert werden.
Update: 21.10.2019 - 19:54 Uhr Kommentieren
Die Unternehmen wollen fusionieren – doch mehrere US-Bundesstaaten sind dagegen. Quelle: Reuters
Logos von T-Mobile US und Sprint

Die Unternehmen wollen fusionieren – doch mehrere US-Bundesstaaten sind dagegen.

(Foto: Reuters)

Washington Colorado steigt aus der Allianz von US-Bundesstaaten aus, die gegen die milliardenschwere Fusion der Telekom-Tochter T-Mobile US mit dem Rivalen Sprint klagen. Colorados Generalstaatsanwalt Phil Weiser begründete die Entscheidung in einer Mitteilung vom Montag mit Zugeständnissen, die T-Mobile unter anderem beim Netzausbau gemacht habe. 2000 Jobs sollen zudem gesichert werden.

Nach Mississippi zieht sich damit bereits der zweite US-Staat aus dem Verfahren zurück, das den kartellrechtlich umstrittenen Zusammenschluss der dritt- und viertgrößten Anbieter auf dem US-Mobilfunkmarkt verhindern soll.

Allerdings zählt das Bündnis weiter mehr als ein Dutzend Staaten, darunter mit New York, Kalifornien und Texas einflussreiche Schwergewichte. Die Gegner fürchten, dass die Fusion den Wettbewerb einschränkt und zu Nachteilen für Verbraucher und Mitarbeiter führt. Ein Verhandlungstermin wurde für den 9. Dezember festgelegt.

Trotz dieser Bedenken gab das Justizministerium bereits unter Auflagen grünes Licht. Doch solange der Rechtsstreit mit den Bundesstaaten andauert, werden T-Mobile und Sprint den über 26 Milliarden Dollar schweren Megadeal nicht zum Abschluss bringen.

Mehr: Sprint bietet unabhängige Netze für das Internet der Dinge in ländlichen Gegenden an. Die Fusion mit T-Mobile US soll Reichweite bringen.

  • rtr
  • dpa
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