Telekommunikation Regulierer will Gespräche zwischen Festnetz und Handy verbilligen

Die Bundesnetzagentur will geringere Gebühren für die Weiterleitung von Festnetzgesprächen in Mobilfunknetze durchsetzen. Von den Marktführern T-Mobile und Vodafone will der Regulierer verlangen, die Gebühr von elf Cent auf weniger als zehn Cent pro Minute zu drücken.
Matthias Kurth Quelle: dpa

Der Präsident der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen: Matthias Kurth.

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dpa HAMBURG. Die Bundesnetzagentur will geringere Gebühren für die Weiterleitung von Festnetzgesprächen in Mobilfunknetze durchsetzen. Von den Marktführern T-Mobile und Vodafone will der Regulierer verlangen, die Gebühr von elf Cent auf weniger als zehn Cent pro Minute zu drücken.

Auch von den beiden kleinen Netzbetreibern E- Plus und O2 erwartet Behördenpräsident Matthias Kurth eine spürbare Absenkung, wie er im Gespräch mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ deutlich machte.

Für die Mobilfunkunternehmen bedeute ein solcher Schritt Umsatzeinbußen in Milliardenhöhe, die auf den Gewinn durchschlagen würden. Für Verbraucher würden die Gespräche günstiger.

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