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Telekommunikation Vodafone erhöht 5G-Ausbauziel für 2020 um 50 Prozent

Der Telekommunikationskonzern will bis Ende des Jahres 15 Millionen Menschen mit 5G erreichen. Vodafone setzt beim Mobilfunknetz auch weiter auf Huawei.
12.11.2020 Update: 12.11.2020 - 05:51 Uhr Kommentieren
Im wichtigen Kernnetz setzet Vodafone auf europäische Anbieter. Quelle: dpa
Vodafone-Zentrale in Düsseldorf

Im wichtigen Kernnetz setzet Vodafone auf europäische Anbieter.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der 5G-Ausbau bei Vodafone in Deutschland kommt besser voran als geplant. „Unsere Techniker bauen 5G noch schneller – trotz der Coronakrise“, sagte Vodafone-Technikchef Gerhard Mack am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Der Telekom-Konkurrent hatte sich ursprünglich vorgenommen, bis zum Jahresende mit 3000 5G-Antennen für zehn Millionen Menschen live zu sein. „Dieses erste Ausbauziel haben wir schon jetzt geschafft“, sagte Mack. Bis Ende 2020 werde man 15 Millionen Menschen mit 5G erreichen, im nächsten Jahr dann 30 Millionen.

Die fünfte Generation des Mobilfunks (5G) bietet deutlich höhere Geschwindigkeiten als die bisherigen Standards UMTS (3G) und LTE (4G). Allerdings fällt das Spitzentempo anhängig von den jeweils verwendeten Frequenzbereichen unterschiedlich aus. In Deutschland setzt Vodafone an den meisten Standorten – vor allem in Städten – auf 5G-Frequenzen aus dem sogenannten Mid-Band (1,8 GHz). In diesem Spektrum werden Geschwindigkeiten von bis zu 500 Megabit pro Sekunde erzielt. An besonders hoch frequentierten Orten funkt Vodafone im oberen Spektrum (3,5 GHz) mit doppelter Geschwindigkeit.

In der Fläche auf dem Land, wo der Provider im sogenannte Low-Band (700 MHz) funkt, erreicht man bis zu 200 Megabit pro Sekunde. „Hier geht es darum, stabile Netze an Orte zu bringen, wo bislang mit Schneckentempo gesurft wurde“, sagte Mack. In Gegenden, in denen es bislang nur langsames DSL mit zwei oder sechs Megabit pro Sekunde gebe, bringe 5G immer noch einen Schub.

„Technisch ist die Einführung einer neuen Mobilfunkgeneration extrem anspruchsvoll, weil die verschiedenen neuen 5G-Smartphones auch den Umgang mit den unterschiedlichen Frequenzkombinationen lernen müssen“, sagte Mack.

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    Für sein Mobilfunknetz in Deutschland setzt der britische Telekommunikationskonzern weiterhin auf den chinesischen Ausrüster Huawei. „Im Antennennetz, wo Daten nicht verarbeitet, sondern nur übertragen werden, arbeiten wir mit Ericsson und Huawei zusammen“, sagte Deutschlandchef Hannes Ametsreiter der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (F.A.Z./Donnerstagsausgabe). Sicherheit genieße dabei oberste Priorität. Im wichtigen Kernnetz setze man auf europäische Anbieter.

    Huawei war in der Vergangenheit von der amerikanischen Regierung unter Präsident Donald Trump wegen Sicherheitsbedenken mit Sanktionen belegt worden. Trump hatte Europa aufgefordert, es ihm gleichzutun.

    Mehr: Schweden schließt Huawei und ZTE vom 5G-Ausbau aus

    • rtr
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