Telekommunikationskonzern Großer Kehraus bei T-Systems: Telekom-Tochter will schneller werden
T-Systems, der langsame Riese: Dieses Bild will der CEO verändern.
Bonn Bei einem Bewerbungsgespräch bekam Adel Al-Saleh eine große Schwäche seines Unternehmens vorgeführt. Der Chef von T-Systems sprach mit einem Kandidaten, der bei einem Konkurrenten des IT-Dienstleisters arbeitete. Und der verriet ihm, wie man bei einer Ausschreibung gegen die Tochter der Deutschen Telekom gewinnen könne: Man müsse das Angebot kurz vor Fristende verändern – so schnell könne das Unternehmen nicht reagieren.
T-Systems, der langsame Riese: Dieses Bild will Al-Saleh, der seit Anfang 2018 im Amt ist, verändern. Der Manager erläuterte an diesem Mittwoch in einem „Townhall Meeting“ den rund 38.000 Mitarbeitern eine umfangreiche Umstrukturierung, über die das Handelsblatt bereits im August berichtet hatte.
Die Großkundensparte der Deutschen Telekom wird die Telekommunikationsdienste an die Deutschland-Gesellschaft abgeben. Gleichzeitig gründet sie unabhängige Einheiten für IT-Sicherheit und das Internet der Dinge. Es ist der nächste große Umbau für die kriselnde Tochter des Dax-Konzerns.
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